(pm/ea) – Auch in diesem Jahr haben sich Mitglieder vom Geschichtsverein Erlensee e.V. zur Gräberreinigung auf dem alten Friedhof in Langendiebach eingefunden. Die Helfer reinigten die Gräber der Kriegsopfer, Soldaten, Zivilisten und auch der Kinder aus Langendiebach, die hier ruhen. Die Gräber sind eine Mahnung an nachfolgende Generationen, was Krieg bedeutet.
Im Totenhäuschen, das bei der Erweiterung des Totenhofes 1888 errichtet wurde, haben die Helfer die alten Grabsteine entstaubt und das Innere ebenfalls gereinigt. Das fehlende Kreuz auf der ehemaligen Leichenhalle lässt der Geschichtsverein wieder anbringen. Der Auftrag wurde an einen Erlenseer Steinmetz vergeben. Die Kosten übernimmt der Geschichtsverein Erlensee e.V., ein Mitglied des Vereins spendete spontan 10 % der Kosten hierfür.

Carmen Merz übergibt eine Spende zur Anbringung des Steinkreuzes auf dem alten Totenhäuschen an die 1. Vorsitzende Waltraud Borngräber
Die Rufener „Liebessäule“ wurde ebenfalls mit Wasser und Bürsten von Schmutz und Grünbelag befreit. Danach gab es für die Helfer einen kleinen Imbiss in der Wasserburg.
Auf dem Titelfoto: Die Arbeitsgruppe auf dem alten Friedhof in Langendiebach
Fotos: PM
