(pm/ea) – Die SPD präsentiert ihre neue Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026 mit großem Selbstlob. Doch während die Partei sich feiert, bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum führt ausgerechnet der erst vor wenigen Wochen wiedergewählte Bürgermeister Stefan Erb die Liste an, obwohl er das Mandat eines Stadtverordneten nur antreten könnte, wenn er zuvor sein Bürgermeisteramt niederlegt?
Für die FREIEN WÄHLER Erlensee ist diese Konstellation hochgradig erklärungsbedürftig, wie sie in einer Pressemitteilung berichten.
„Die Bürger dürfen erwarten, dass ein gerade wiedergewählter Amtsträger klar und verlässlich handelt. Wer an der Spitze einer Liste steht, sollte offen sagen, welche Konsequenzen das hat“, erklären die FREIEN WÄHLER.
Aus Sicht der FREIEN WÄHLER Erlensee wirft die SPD-Spitzenkandidatur erhebliche Fragen zur Ernsthaftigkeit auf:
Ist dies wirklich die Verlässlichkeit, die die Bürger von einem gerade wiedergewählten Amtsträger erwarten können? Oder entsteht hier der Eindruck, dass die Kandidatur eher symbolischen Charakter hat und die Wähler über die tatsächliche Absicht im Unklaren gelassen werden?
Um alle Zweifel auszuräumen, fordern die FREIEN WÄHLER Erlensee eine klare Stellungnahme von der SPD sowie dem Bürgermeister:
Wird Bürgermeister Stefan Erb sein Amt niederlegen, falls er in die Stadtverordnetenversammlung gewählt wird – oder dient seine Spitzenkandidatur lediglich als strategisches Aushängeschild ohne praktische Konsequenz?
Erlensee hat Anspruch auf offene Kommunikation und transparente Entscheidungen. Wer den Anspruch erhebt, die stärkste Kraft der Stadt zu sein, sollte diese grundlegende Frage ohne Zögern beantworten, so die FREIEN WÄHLER Erlensee abschließend.
