Bruchköbeler BürgerBund setzt Kandidatur für Stadtverordnetenversammlung aus

(pm/ea) – Der Bruchköbeler BürgerBund (BBB) setzt die Kandidatur für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl 2026 aus.


„Das Interesse an ‚Politik vor Ort’ hat sich seit dem Niedergang während der Corona-Einschränkungen nicht mehr erholt. Dies konnten wir bei den direkten Interessengesprächen mir Bürgerinnen und Bürgern ebenso feststellen, wie auch bei Anfragen zur künftigen Mitarbeit in unseren eigenen Reihen“ sagen BBB-Vorsitzender Harald Hormel und Fraktionsvorsitzende Stefanie Zorbach zu einem hauptsächlichen Grund der Entscheidung. Der BBB habe sich immer durch direkte Gespräche bei zahlreichen Veranstaltungen und Gelegenheiten in der Stadt über die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger informiert und diese nach der Aufarbeitung in Vorstand und Fraktion dann auch in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Dafür gilt der Dank allen Frauen und Männern, welche die Arbeit des BBB aktiv vorangebracht und mit Ideen die Grundlagen für zahlreiche gute Initiativen geliefert haben.

„Die zunehmende und für viele ausschließliche Hinwendung zu sozialen Medien war dabei nie die Sache des BBB und er sieht dies angesichts fehlender, direkter Ansprache auch nicht als Lösungsweg, sich für Belange vor Ort mit Konsequenz und Verantwortung einzubringen. Corona hat hier vieles kaputt gemacht und die nach wie vor fehlende Aufarbeitung lässt bisher auch keine gesellschaftliche Kehrtwende erkennen Die politische Vorgehensweise der „alternativlosen“ Beschlüsse hat bis heute dazu geführt, dass die Akzeptanz früher durchaus stark umstrittener Maßnahmen gestiegen und die Bereitschaft, sich dagegen auch kommunalpolitisch zu engagieren in einem nicht kleinen Teil der Bevölkerung gefallen ist,“ stellt der BBB auch in Bruchköbel fest. Eine in Umfang und Vielfalt abnehmende Lokalberichterstattung sei zusätzlich erschwerend.

Hinzu komme, dass man als Freie Wählervereinigung auch keine Jugendorganisation aufweisen könne, welche in Gegensatz zu den etablierten Parteien einen Grundstock an neuen Interessenten für politische Arbeit mit sich bringe. Der BBB habe praktisch mit der letzten Kommunalwahl 2021 begonnen neue Kandidatinnen und Kandidaten für die 2026 anstehende Wahl zu suchen. Dies sowohl innerhalb der eigenen Reihen und erst recht außerhalb. Dies sei allerdings nicht von Erfolg gekrönt gewesen.

Die aus Sicht des BBB in Bruchköbel vorhandenen Probleme beispielsweise hinsichtlich der städtischen Finanzen, bei der Reduzierung der zeitlichen Angebote in der Kinderbetreuung oder fehlenden Investoren für Projekte wie dem Gesundheitszentrum oder der Neubebauung des Bürgerhausgeländes reichen aktuell offensichtlich nicht aus, um Bürgerinnen und Bürger zu einem kommunalpolitischen Engagement hin zu überzeugen.

Dafür will der Bruchköbeler BürgerBund als Freie Wählervereinigung jedoch auch nach der Kommunalwahl 2026 zur Verfügung stehen. „Wir sehen in vielen Nachbargemeinden und Städten, dass die zeitweise Arbeit der Parlamente ausschließlich mit Altparteien einen Wiederanstieg des Interesses an Freien Wählervereinigungen nach sich zieht, weil gerade dort jenseits der Ideologien und Parteibücher direkte Politik für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt steht“ so Stefanie Zorbach und Harald Hormel. Der BBB werde sich deshalb nicht völlig aus der politischen Arbeit vor Ort in Bruchköbel zurückziehen, sondern regelmäßige offene Treffen für Interessierte anbieten. Auch werde man sich weiter in die politische Meinungsbildung einbringen. Damit könnte dann die Grundlage für eine erneute Kandidatur in 2031 geschaffen werden.

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