(ms/ea) – Ein Wohnhausbrand in der Langendiebacher Kurt-Schumacher-Straße hielt am Nachmittag des Martinstages Feuerwehren und Rettungsdienst in Atem.
Gegen 14.35 Uhr wurde der Brand mit einer weithin sichtbaren Rauchentwicklung der Leitstelle gemeldet, die für die Feuerwehr Erlensee Vollalarm auslöste sowie die Drehleiter aus Hanau und den Rettungsdienst alarmierte.

Schon auf der Anfahrt der Einsatzkräfte wurde das größere Ausmaß des Feuers deutlich, so dass die Feuerwehren Neuberg und Langenselbold inklusive Drehleiter nachalarmiert wurden, außerdem im weiteren Verlauf des Einsatzes der Abrollbehälter Atemschutz aus Hanau.
Das offenbar im ersten Obergeschoss ausgebrochene Feuer griff schnell auf den Dachstuhl über, so dass bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte die Geschosse bereits in Vollbrand standen.


Durch den von zwei Drehleitern aus durchgeführten Außenangriff und durch den von drei Trupps unter Atemschutz erfolgten Innenangriff konnte das Feuer auf die eine Gebäudehälfte größtenteils begrenzt werden.



Der 81-jährige Hausbewohner und sein Hund konnten unverletzt gerettet werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf über 400.000 Euro.
Dass der Bewohner glimpflich davonkam, ist sehr wahrscheinlich auch dem sofortigen und beherzten Eingreifen eines Nachbarn zu verdanken. Nachdem der Mann eine starke Rauchentwicklung bemerkt hatte, alarmierte er umgehend die Rettungskräfte und stellte eine Leiter an das Gebäude, über die der Senior in Sicherheit gelangen konnte. Der Bewohner wurde anschließend wegen des Verdachts eingeatmeter Rauchgase in einem Rettungswagen behandelt.
Eine abschließende Klärung der Brandursache steht zwar noch aus, die Polizei schließt aufgrund bisheriger Informationen jedoch einen technischen Defekt nicht aus.
Vor Ort waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr dauerten in den Abendstunden noch an.
Bericht: Markus Sommerfeld
Fotos: Feuerwehr Erlensee, Peter Cord, Lars Vogt, Markus Sommerfeld
