„Wir müssen unseren Kurs anpassen“: SPD-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rittershauß stellt Plan für Langenselbolds finanzielle Zukunft vor

(pm/ea) – SPD-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rittershauß hat jetzt seinen Plan für Langenselbolds finanzielle Zukunft vorgestellt.

In einer Mitteilung heißt es:

„Wir steuern auf ein geplantes Defizit von mehr als 1,2 Millionen Euro allein im Jahr 2026 zu“, sagt Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rittershauß. Die Prognosen für die Folgejahre deuteten auf eine Fortsetzung dieses Trends hin. Rittershauß: „Das ist kein vorübergehendes Problem, sondern ein Zeichen dafür, dass wir unseren Kurs anpassen müssen.“

Ein Haushaltsausgleich sei aktuell nur durch den Rückgriff auf die angesparten Rücklagen von rund 20 Millionen Euro möglich. Keine nachhaltige Lösung, findet Rittershauß: „Wenn wir hier nicht entgegenwirken, sind Steuererhöhungen oder schmerzhafte Kürzungen unausweichlich. Und genau das wird es mit mir nicht geben.“

Deshalb habe Rittershauß einen Plan entwickelt, der auf drei Säulen basiert: Disziplin bei den Ausgaben, strategische Investitionen in Wachstum und eine starke Interessenvertretung gegenüber Bund und Land.

Als klares Signal für einen neuen politischen Stil schlägt Rittershauß eine sofort wirksame, strukturelle Einsparung vor: Die Umwandlung der hauptamtlichen Stelle des Ersten Stadtrates in ein Ehrenamt. Dies würde eine dauerhafte strukturelle Entlastung von mehr als 100.000 Euro pro Jahr bedeuten. Rittershauß, der aktuell in Erlensee Leiter des Fachbereichs Bauwesen und Stadtservice ist, sagt: „Ich weiß aus erster Hand, dass eine effiziente und bürgernahe Verwaltung auch ohne diese teure Position exzellent funktionieren kann.“

Der zweite Teil des Plans zielt darauf ab, Langenselbold aus der finanziellen Defensive zu holen. „Wir müssen klug investieren und damit langfristig neue Einnahmen für unsere Stadt generieren“, so Rittershauß. Wichtigster Baustein sei die zügige Entwicklung des neuen Gewerbegebiets an der Autobahn, um gezielt steuerstarke Unternehmen anzusiedeln und den lokalen Mittelstand zu fördern. Auch hier verfüge der Bürgermeisterkandidat über viel Erfahrung in der Steuerung von Großprojekten aus seiner Tätigkeit in Erlensee, um dieses Vorhaben zügig umzusetzen.

Drittens kündigt Rittershauß an, die Interessen Langenselbolds unnachgiebig zu vertreten. Finanzielle Probleme seien auch ein Resultat von Entscheidungen bei Bund und Land. „Wir werden unsere Hausaufgaben machen und unseren Haushalt diszipliniert führen. Gleichzeitig werden wir aber in Wiesbaden und in Berlin mit lauter Stimme einfordern, was uns zusteht.“ Das Prinzip ‚Wer bestellt, bezahlt‘ müsse wieder gelten.

Die bevorstehende Wahl sei für Langenselbold richtungsweisend, sagt Rittershauß abschließend: „Ich biete einen konkreten und realistischen Plan, den ich mit Engagement und Ehrgeiz umsetzen möchte, um unser schönes Langenselbold auch in Zukunft attraktiv zu halten.“

Foto: PM

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