(pm/ea) – Die SPD Langenselbold hat ihr Kommunalwahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2031 vorgestellt mit einer klaren Botschaft: „Politik muss mit gutem Beispiel vorangehen“, wie die Partei mitteilt.
Weiter heißt es in der Mitteilung:
„Wir dürfen die Bürgerinnen und Bürger nicht weiter belasten. Stattdessen müssen wir selbst den Gürtel enger schnallen und verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umgehen“, erklärt SPD-Vorsitzender Julian Brenner.
„Ein zentrales Signal dieser Haltung ist die Entscheidung, die Stelle des derzeitigen hauptamtlichen Ersten Stadtrats nach Ablauf der Amtszeit wieder in ein Ehrenamt umzuwandeln.Dieser Schritt spart der Stadt jährlich erhebliche Kosten – Mittel, die wir besser in Bildung, Wohnraum und Vereine investieren können. Wir wollen, dass das Geld bei den Menschen ankommt, nicht in zusätzlichen Verwaltungsposten gebunden ist“, so Brenner weiter.
Das neue Wahlprogramm der SPD Langenselbold steht unter dem Leitgedanken „Sozial. Modern. Zukunftssicher.“
Bezahlbarer Wohnraum bleibt für die SPD ein zentrales Thema. Wohnen soll kein Luxusgut sein, sondern für alle Lebenslagen möglich bleiben – von jungen Familien über Seniorinnen und Senioren bis hin zu Menschen mit Einschränkungen. Die SPD setzt sich für sozialen Wohnungsbau, barrierefreie Umbauten und die Förderung alternativer Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser ein.
Kultur und Ehrenamt sind das Herz der Stadt. Die SPD will das Stadtfest als offenes Bürgerfest neu beleben und Räume für Kunst, Musik und Begegnung schaffen. Vereine sollen weiterhin zuverlässig unterstützt werden, denn sie stiften Gemeinschaft und Identität. Ein Jugendparlament, digitale Beteiligungsplattformen und regelmäßige Bürgermeistersprechstunden sollen zudem die politische Teilhabe stärken.
Die SPD will Langenselbold zu einer Stadt machen, in der alle Generationen gut leben können. Dazu gehören der Ausbau von Kitas, die Stärkung von Ganztagsangeboten an Schulen sowie neue Treffpunkte wie ein Mehrgenerationenhaus. Auch für Jugendliche sollen Freiräume entstehen – etwa durch ein modernisiertes Jugendzentrum und den Einsatz einer Streetworkerin oder eines Streetworkers.
Die SPD setzt auf konkrete Maßnahmen zur Energiewende: Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, Solardächer auf Parkplätzen und der Ausbau von Radwegen sollen umgesetzt werden. Der Kinzigsee soll als Naherholungsgebiet gestärkt und ökologisch weiterentwickelt werden – mit barrierefreien Wegen, mehr Schattenplätzen und nachhaltiger Infrastruktur.
Wirtschaft und Finanzen – solide, fair, vorausschauend
„Eine starke lokale Wirtschaft, lebendige Innenstädte und solide Finanzen gehören für die SPD zusammen. Der Ortskern soll durch Pop-up-Stores, Märkte und Kulturformate belebt werden. Dabei bleibt Haushaltsdisziplin oberstes Gebot: Investiert wird nur dort, wo es notwendig und zukunftsweisend ist. Wir wollen gestalten, aber mit Augenmaß“, so Brenner abschließend.
