(pm/ea) – Der Frankfurter Literat, Kleinkünstler und Sprachspieler Hans-Jürgen Lenhart lädt ein zum Maskenball der Wörter. Diese verkleiden und enthemmen sich. Es kommt zu Sprachverwirrungen gigantischen Ausmaßes. Die Überreste sammelt Lenhart ein und entwickelt daraus hintersinnige, vokalartistische und magische Texte.
Voller Doppeldeutigkeiten erfährt man die Wahrheit über den Untergang der Titanic, die im Bermuda-Dreieck zwischen Sprache, Humor und Experiment versunken ist. Nach seiner Besteck-Trilogie werden Sie nie mehr unvoreingenommen in ein Restaurant gehen können. Lenhart betreibt ein Spiel mit Logik und Fundstücken des sprachlichen Alltags und er wechselt bisweilen in die Lautpoesie über. Eine unterhaltsame Performance. Und spricht Lenhart ein Gedicht, er mit der Erwartung bricht. So sind seine Jahreszeiten-Gedichte voller ungeahnter Twists.
Hans-Jürgen Lenhart ist Sprachforscher, weil er etwas forscher mit der Sprache umgeht. Er tritt als Kleinkünstler und Autor seit 1990 bundesweit mit eigenen Programmen zwischen Sprachspiel und Satire auf. 1999 wurde er Sieger des „Hessischen Poetry Slams“. Seit 2014 organisiert er Lesereihen in Frankfurt und Hanau.
Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum. Für einen kleinen Pausensnack ist gesorgt.
Foto: PM
