(pm/ea) – Nach der Entdeckung am Mittwochabend im Hanauer Stadtteil Lamboy, bei der nahezu 50 Autos sowie Hauswände und Briefkästen augenscheinlich mit Blut beschmiert worden waren, verzeichnen die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei nun einen schnellen Ermittlungserfolg.
Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Zeugenaufrufs gelang den Ermittlerinnen und Ermittlern die vorläufige Festnahme eines Tatverdächtigen.
Am heutigen Vormittag erhielt die Polizei einen Hinweis auf einen 31-jährigen Hanauer. Als Polizeibeamte wenig später dessen Wohnanschrift aufsuchten, erhärtete sich der Tatverdacht gegen den Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit, woraufhin die vorläufige Festnahme erfolgte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,20 Promille.
Nach ersten Erkenntnissen gehen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei davon aus, dass die Tat im Zusammenhang mit einem Vorfall im beruflichen Umfeld des Mannes stehen könnte und es sich möglicherweise um eine Kurzschlussreaktion gehandelt hat. Zudem geht die Polizei derzeit davon aus, dass das vorhandene Blut von dem 31-Jährigen selbst stammt. Der Mann soll im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen einer psychiatrischen Fachklinik vorgestellt werden.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den genauen Hintergründen, dauern an. Zeugen werden weiterhin gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100 – 123 bei der Kriminalpolizei zu melden.
