(pm/ea) – Nach einer gut viermonatigen Testphase hat sich die Stadt Langenselbold dazu entschieden, den verkehrsberuhigten Bereich zwischen „Marktplatz“ und der Kreuzung „Schießhütte/Kreuze“ dauerhaft als Sackgasse anzuordnen.
Die Maßnahme wurde ursprünglich probeweise angeordnet, weil dieser Bereich in den vergangenen Jahren zunehmend von Geschwindigkeitsübertretungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen geprägt war. „Die bauliche Gestaltung zwischen Marktplatz und Schießhütte – und wir müssen diese so akzeptieren – führte in Verbindung mit den teils deutlich überhöhten Geschwindigkeiten und dem hohen Verkehrsaufkommen seit Jahren zu Belastungen der Anwohner.“ erklärt Erster Stadtrat Benjamin Schaaf.
Die testweise Einführung der Sackgasse hat die Verkehrssituation im betroffenen Bereich merklich verbessert. „Das Verkehrsaufkommen hat sich spürbar reduziert, ebenso wie die Geschwindigkeitsüberschreitungen.“ erläutert der Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung, Alexander Lötschert. Die Ergebnisse der Umfragen unter den direkt betroffenen Anwohnern und indirekt betroffenen Anliegern, sowohl vor als auch nach der Testphase, ergaben keine objektiven Hinderungsgründe, die gegen eine dauerhafte Anordnung sprechen. Unabhängig von den Rückmeldungen der betroffenen Anwohner und Anlieger blieben Rückmeldungen von anderen Verkehrsteilnehmern während der Testphase nahezu in Gänze aus.
Trotz anfänglicher Bedenken – insbesondere durch die Umstellung der gewohnten Verkehrswege – haben sich die Verkehrsteilnehmer in den letzten Monaten mit der neuen Regelung arrangiert und sich entsprechend angepasst, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
