(pm/ea) – Eine Gruppe des Hanauer Geschichtsvereins 1844 e.V. besuchte das nahegelegene Aschaffenburg.
Zunächst ging es zum Schloss Johannisburg, bis 1803 die zweite Residenz der Mainzer Kurerzbischöfe. Bei einer Führung konnten die Hanauer die Staatsgalerie mit altdeutscher und niederländischer Malerei besichtigen, in der Paramentenkammer die Gewänder aus dem ehemaligen Mainzer Domschatz bestaunen, die Schlosskirche mit Hochaltar betrachten sowie die fürstlichen Wohnräume mit wertvollen Möbeln durchschreiten. Ein besonderer Höhepunkt war die weltweit größte Sammlung von Nachbildungen antiker römischer Bauwerke aus dem Material Kork.
Nach einer Mittagspause ging es gestärkt weiter zum nahegelegenen Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji ließ König Ludwig I. von Bayern um 1840 diese ideale Nachbildung eines römischen Wohnhauses am Hochufer des Mains als Anschauungsobjekt errichten, um Kunstbegeisterten auch hierzulande das Studium der antiken Kultur zu ermöglichen.
Dass es auf dem Heimweg dann regnete, tat den angeregten Gesprächen über das Gesehene und der guten Stimmung unter den Teilnehmenden keinen Abbruch.
Der HGV plant auch in Zukunft viele interessante Veranstaltungen. Näheres findet sich auf der Homepage unter https://hgv1844.de/aktuelles/vortraege-und-veranstaltungen.
Auf dem Foto: HGV-Gruppe vor Schloss Johannisburg in Aschaffenburg
Foto: PM
