„35 Jahre Deutsche Einheit – Positionen ostdeutscher Malerei“: Ausstellung in der Villa Bergstraße 50 – Rodenbach-Oberrodenbach

(pm/ea) -Zur Ausstellung „35 Jahre Deutsche Einheit – Positionen ostdeutscher Malerei“ lädt Egbert V.F. Erbe in die Villa Bergstraße 50 – Rodenbach-Oberrodenbach ein.

35 Jahre Deutsche Einheit machen bewusst, welches Geschenk die friedliche Revolution der Ostdeutschen unserem Volk machte. Es wäre über Deutschland Not und Leid gekommen, wäre Putin Machthaber 1989 in Moskau gewesen und nicht Gorbatschow. Wir können miterleben, welche Auswirkungen totalitäre, imperialistische Staatssysteme, fern jeder demokratischen Kontrolle, die Welt in einen zerstörerischen Taumel reißen können.

Der brutale Krieg, den Russland begonnen hat und der die Vernichtung der Ukraine beabsichtigt, dauert an. Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg zeigt, mit welchem historischen Glück die Bürger der DDR sich friedlich der SED-Diktatur entledigten und die Mauer, die Deutschland 40 Jahre teilte, umstürzen konnten. Der Tag der Deutschen Einheit ist in besonderer Art geeignet, auf die Positionen ostdeutscher Malerei hinzuweisen, denn die in der aktuellen Ausstellung in Rodenbach-Oberrodenbach gezeigten Arbeiten stammen von Künstlern, die während der DDR-Zeit geboren sind, ihre Ausbildung an den bedeutenden Institutionen in Leipzig, Dresden, Halle und Berlin absolvierten und die ihren Lebensmittelpunkt noch immer im Osten Deutschlands haben.

Der Fall der Mauer am 9. November 1989 und die daraus folgende Deutsche Einheit am 3. Oktober 1990 war eine Zäsur für die Kunstentwicklung in beiden deutschen Staaten.

Nach 1945, insbesondere nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland (23.5.1949) und als Folge darauf die Gründung der DDR (7.10.1949), entwickelte sich die bildende Kunst in beiden deutschen Staaten sehr unterschiedlich. Dies fällt in der Malerei, der Zeichnung und Grafik auf. So wie sich zwei unterschiedliche Gesellschaftssysteme bildeten, entwickelte sich eine jeweils eigenständige Kunst im Westen, geprägt durch den Markt, und im Osten, staatlich vorgegeben und gelenkt. Dass es im Westen marktferne Kunstentwicklungen gab, ist bekannt, dass sich im Osten nicht nur „Staatskunst“ entwickelte, wissen nicht viele. Im Osten dominierte das „Figürliche“ im Westen das „Abstrakte“.

Die ausstellenden Künstler: Elke Albrecht, Jost Heyder und Sabine Rittweger wurden an bedeutenden ostdeutschen oder internationalen Ausbildungsstätten geprägt. Albrecht studierte an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, in New York an der National School of Fine Arts und erhielt ein Stipendium der Pollock-Krasner Foundation. An der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studierten Jost Heyder und Sabine Rittweger. Die Werke der bekannten Künstler finden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen weltweit.

Die Ausstellung „Behauptung 35 – Positionen ostdeutscher Malerei“ findet vom 2.10. bis 12.10. 2025 in der Villa Bergstraße 50 in Rodenbach/Oberrodenbach statt.
Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten: Donnerstag 2.10. bis Sonntag den 5.10. und Freitag 10.10. bis Sonntag 12.10.2025 (jeweils 13 bis 18 Uhr).

 

Auf dem Foto: Jost Heyder, „Katz und Maus“, 2020, 50 x 60, Acryl auf Leinwand

Anzeige

Sommerliche Neuigkeiten bei Birkner Hörakustik

Wir freuen uns sehr, Laura Maron willkommen zu heißen! Ab sofort verstärkt sie unser Team in Erlensee. Frau Maron ist seit über 20 Jahren in der Hörakustik tätig und trägt bereits seit mehr als 15 Jahren den Meistertitel.

Weiterlesen