(pm/ea) – Einer der bedeutendsten europäischen Kunsthandwerker des 18. Jahrhunderts stammt aus dem Büdinger Land: David Roentgen wurde 1743 in Herrnhaag geboren, wo sein Vater Abraham Roentgen eine Bau- und Möbelschreinerwerkstatt betrieb.
Von hier aus belieferte Abraham Roentgen mit seinen Möbeln zunächst den Wetterauer Adel und die Messe in Frankfurt, bevor er ab 1750 nach Neuwied übersiedelte und seine Werkstatt neu aufbaute. Dort schuf er – später vor allem sein Sohn David – einzigartige Kunstwerke, die auch heute noch in bedeutenden Museen und Sammlungen weltweit Staunen hervorrufen.
Gerd Hermann, Restaurator für Möbel und Holzobjekte, führt in seinem Vortrag durch das Oeuvre von den Anfängen bis zur Schließung der Manufaktur anhand zahlreicher Fotos.
Der Vortrag an einer der Wirkungsstätten von Abraham Roentgen erhält dadurch einen besonderen Bezug. Der Eintritt ist frei, der Referent bittet um eine Spende für den Erhalt des Grafenhauses.
Dieser Vortrag wird in Kooperation mit dem Geschichtsverein Büdingen veranstaltet.
