(pm/ea) – Sehr zufrieden zeigt sich die SPD Erlensee in einer Pressemitteilung mit dem Verlauf der Podiumsdiskussion der drei Bürgermeisterkandidaten am Donnerstagabend im Neuen Löwen.
In der Mitteilung heißt es:
Bürgermeister Stefan Erb konnte seine Positionen überzeugend darstellen und glänzte mit seinem aus solider Ausbildung in Verbindung mit 24 Jahren Berufserfahrung resultierenden einzigartigen Sachverstand. Gleich zu Beginn machte Erb klar, dass das Amt des Bürgermeisters mit den vielseitigen Themen und immer neuen Herausforderungen für ihn noch immer spannend sei. Für unseren Kandidaten war die Podiumsdiskussion eine hervorragende Gelegenheit, politische Zusammenhänge zu erklären. Während in den sozialen Medien oft mit vereinfachten Schlagworten und Verurteilungen gearbeitet wird, zeigte sich in der Diskussion sehr deutlich, dass es mit einem Wunsch oder einer Idee in der Kommunalpolitik nicht getan ist.
Stefan Erb zeigte sich bei jedem Thema zahlen- und faktensicher. Die Ansiedlung neuer Unternehmen hat in Erlensee große Fortschritte gemacht, wie auch anhand von Statistiken der Industrie- und Handelskammer aufgezeigt wurde. In den wachsenden Gewerbesteuereinnahmen liegen die Hoffnungen für Erlensees Zukunft. Das Hallenbad in Kooperation mit dem Förderverein wieder zu eröffnen ist der große Wunsch aller anwesenden Kandidaten. Unseriöse Versprechungen diesbezüglich machte Stefan Erb jedoch nicht.
Ein weiteres großes Thema, die Entwicklung der Innenstadt, macht mit dem neuen Rathaus, einem Innenstadtentwicklungskonzept, das kürzlich verabschiedet wurde und der Umgestaltung des Rathauses mitsamt seines Vorplatzes bereits große Fortschritte, wie Erb überzeugend aufzeigen konnte.
Der AfD-Kandidat wollte mit dem Verkäufer der so genannten „Bittner-Immobilie“ noch gesprochen haben, als diese bereits an die Firma Pond verkauft war. Dies nicht die einzige Fehlinformation, die von Herrn Pfeiffer nicht nur am Donnerstagabend verbreitet wurde, und die Zuschauer oft ihre Köpfe schütteln ließ. Absolute Ahnungslosigkeit über Verwaltung und demokratische Abläufe zeichneten den AfD-Kandidaten aus.
Mit dem Eigentumsübergang des „Bittner-Gebäudes“, an dem beinah jahrzehntelang gearbeitet wurde, wird sich nun ein zentrales Gebäude in der Stadtmitte sehr bald zum Positiven verändern.
Mit Reiner Bousonville bestand zwar inhaltlich weitgehende Einigkeit, doch konnte der Konkurrent keine überzeugenden neuen Konzepte und wenig Konkretes präsentieren. Dennoch wurde ein „Schulterschluss“ und die gute Zusammenarbeit zwischen den demokratischen Parteien an diesem Abend deutlich. Um die Bürgerinnen und Bürger auf seinem weiteren Kurs besser mitzunehmen, sieht Stefan Erb den Ausbau verschiedener Formen der Bürgerbeteiligung als einen Schwerpunkt seiner kommenden Amtszeit, wie es abschließend in der Pressemitteilung heißt.
