TKJE Anlaufstelle für den Weg in die Ausbildung

(pm/ea) – Das Team Kinder- und Jugendarbeit in Erlensee (TKJE), in Trägerschaft der Stadt Erlensee und der Ev. Kirchengemeinde Erlensee, bietet als besonderes Angebot „Jugend in die Ausbildung“ an. Während der regulären Öffnungszeiten wird dort Montagabend Unterstützung und Hilfestellung bei Bewerbungsschreiben und Beratung zu beruflicher Perspektive angeboten.

Das Angebot gibt es bereits seit 2011. Es war ursprünglich als zeitlich begrenztes Projekt gedacht, hat sich aber mittlerweile in der Angebotsstruktur des TKJE fest etabliert. Die Unterstützung richtet sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, einem Praktikumsplatz oder auch einem Minijob o.ä. sind und bietet effizientes Bewerbungstraining. Vom ersten Kennenlernen über gezieltes Erfragen von Kompetenzen und Interessen geht es schließlich hin zum konkreten Erstellen von kompletten Bewerbungsmappen.

Der zuständige Mitarbeiter beim TKJE, Mike Herrmann, bietet immer montags um 17:30 und um 19:30 Uhr je 90minütige Einzeltermine für eine komplett individuelle Unterstützung an.
Herrmann ist bereits seit 1998 hauptamtlich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig. Seit 2002 arbeitet er in Erlensee für die Ev-. Kirchengemeinde Erlensee und den Ev. Kirchenkreis Hanau im TKJE. Er ist Diplom Sozialpädagoge und Systemischer Berater mit diversen Zusatzqualifikationen. Für den Ev. Kirchenkreis Hanau bildet er im Rahmen der Jugendleitercard-Ausbildung (Juleica) im Schwerpunkt Entwicklungspsychologie jugendliche Ehrenamtliche für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus. Darüber hinaus ist er Multiplikator für die Prävention zu sexualisierter Gewalt und bietet in diesem Zusammenhang gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Schulungen für ehrenamtliche Kirchenvorstandsmitglieder und Gruppenleitungen an.

Für Jugendliche ist das kombinierte Angebot von offenem Jugendtreff und das Schreiben von Bewerbungen ideal, da sie zum einen individuelle Unterstützung erhalten und zum anderen im Jugendtreff integriert werden können. Doch nicht nur die pragmatische Hilfestellung bei den Unterlagen sind Arbeitsinhalte. Herrmann stellt auch fest, dass die psychosozialen Voraussetzungen für den Beginn einer Ausbildung nicht immer gegeben sind, und manchmal der Unterstützungsbedarf über den regulären Unterstützungsauftrag hinausgeht.

„In der offenen Jugendarbeit hat man immer die Funktion einer Ansprechperson und bietet so Orientierung, Anlehnung aber auch Reibungsfläche. Über die Beziehungsarbeit fassen die jungen Menschen Vertrauen und es werden persönliche Probleme angesprochen. So ist es manchmal auch wichtiger, erst einmal intensivere Gespräche zu führen und bei Bedarf auch in einen therapeutischen Rahmen zu vermitteln, bevor eine Ausbildung überhaupt begonnen werden kann“, so der erfahrene Sozialpädagoge. „Soziale Ängste, Depressionen oder auch Probleme im Elternhaus, sind dabei nur einige Beispiele.“

Unverändert bleibt, dass eine frühzeitige Bewerbung mit vollständigen Bewerbungsunterlagen die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz bietet. Um frühzeitig mit den Bewerbungen für eine Ausbildung zu beginnen, kooperiert das TKJE regelmäßig mit der Georg-Büchner-Gesamtschule in Erlensee. Hier werden die Schulklassen eingeladen, die Räumlichkeiten und das Team kennenzulernen, um den Zugang zur Bewerbungshilfe zu erleichtern.

Terminvereinbarungen können telefonisch unter 06183-73074 oder per Mail an mike.herrmann@tkje.de vereinbart werden.

Auf dem Foto: Mike Herrmann

Foto: PM

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