(pm/ea) – Vermeintliche Polizisten kontaktierten am Donnerstagvormittag eine Seniorin aus Nidderau.
Sie erzählten der Frau, dass Unbekannte versucht hätten, eine größere Summe vom Konto der Rentnerin zu überweisen. Im weiteren Verlauf erschienen gegen 11 Uhr zwei Männer an ihrer Haustür. Der Haupttäter verwickelte sie in ein Gespräch. Er soll zwischen 50 und 60 Jahren alt und etwa 1,80 Meter groß sein. Der sportlich gebaute Mann erklärte, dass er all ihr Bargeld auf Echtheit prüfen müsse. Daraufhin übergab die Rentnerin seinem etwa 1,70 Meter großen Komplizen mehrere tausend Euro in bar sowie ihre Geldkarte. Dieser Mann wird als schlank beschrieben. Er soll zwischen 40 und 50 Jahre alt sein.
Im Anschluss flüchtete das Duo über die Saalburgstraße in unbekannte Richtung. Mit der Geldkarte hoben die Langfinger kurz darauf in Bruchköbel tausend Euro vom Bankkonto der Nidderauerin ab. Die Kriminalpolizei in Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise unter der 06181 100-123 entgegen.
Folgende Tipps sollte man beherzigen, um bei den Tätern nicht in die Falle zu tappen:
– Die richtige Polizei befragt Sie am Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die Sie zu Hause oder auf einer Bank haben – auch nicht im Rahmen von dringenden Ermittlungen.
– Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
– Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
– Auch wenn Sie bisher einen solchen Anruf noch nicht erhalten haben: Bereiten Sie sich gedanklich schon heute auf solche Anrufe vor – spielen Sie sie für sich durch.
– Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!
