(ms/ea) – Leonard Renkel wurde von den Erlenseer Kindern im Alter von 10 bis 15 Jahren zum ersten Kinderbürgermeister der Stadt Erlensee gewählt. Bürgermeister Stefan Erb überreichte dem 10-Jährigen auf der Eröffnungsfeier des Kinder- und Familienzentrums Sandweg die Ernennungsurkunde.
In seiner ersten Rede, die er professionell und ohne Manuskript hielt, bedankte er sich bei seinen Wählern und versprach den Kindern, für sie viel Gutes erreichen zu wollen.


Was er alles bewirken möchte, hat er in seiner Bewerbung mitgeteilt:

Die Idee eines „Kinderbürgermeisters für Erlensee“ hatte – wie Bürgermeister Stefan Erb mitteilte – der städtische IT-Leiter Matthias Hammer. Er stieß im Internet auf eine diesbezügliche Information, gab diese direkt an den Bürgermeister weiter, der wiederum begeistert die Idee an Fachdienstleiterin im Fachbereich Familie und Soziales, Sandra Wunder, weitergab.
Innerhalb kurzer Zeit stand das Konzept, Kinder konnten sich bewerben, die Wahl wurde durchgeführt und heute der Kinderbürgermeister vorgestellt. Bürgermeister Stefan Erb betonte, dass gerade von Kindern die guten Ideen kommen, auf die Erwachsene nie gekommen wären. „Der Kinderbürgermeister gibt den Kindern eine Stimme, und wir werden zuhören und Ideen und Kritik ernst nehmen“, so der Bürgermeister.

Zur Eröffnungsfeier des Kinder- und Familienzentrums (KiFaZ) Sandweg konnte Bürgermeister Stefan Erb unter anderem Stadtverordnetenvorsteher Christian Scholz, Erste Stadträtin Birgit Behr sowie Vertreter des Erlenseer Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, den CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad und den Ersten Kreisbeigeordneten Andreas Hofmann begrüßen.
Er sprach der KiTa-Leiterin Jane Matzke und ihrem Team ein großes Dankeschön aus für Planung und Konzept des KiFaZ, welches „mit viel Herz und direkt vor Ort“ erstellt wurde. Das KiFaZ ist vom Regierungspräsidium Kassel offiziell anerkannt. Es wird mit 18.000 Euro im Jahr gefördert. Es stellt laut Bürgermeister Stefan Erb einen neuen Ort dar für unsere Kinder und Familien und ist eine große Bereicherung für die ganze Stadt.
Leiterin Jane Matzke informierte, dass zahlreiche Kooperationspartner die Veranstaltungen des KiFaZ mit Vielfalt und Kompetenzen bereichern und warb für eine Mitgliedschaft im Förderverein, wer eine langfristige Unterstützung leisten wolle.
Lob und Glückwünsche kamen auch von CDU-Landtagsabgeordnetem Max Schad und Ersten Kreisbeigeordneten Andreas Hofmann, die beide Erlensee als Vorbild in der Kinderbetreuung lobten.
Beim anschließenden Tag der offenen Tür konnten die Besucher sich an verschiedenen Informationsständen informieren.

Auf dem Titelfoto: Kinderbürgermeister Leonard Renkel mit Erster Stadträtin Birgit Behr, Bürgermeister Stefan Erb, Max Schad und Andreas Hofmann
Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld