In einem Leserbrief behandelt Heinz Hunn das Thema „Elterntaxis“.
Die gemeinsame Aktion aller Erlenseer Schulen zum diesjährigen Schuljahresanfang „Elterntaxis bleiben stehen, lasst die Kinder selber gehen“ ist sehr begrüßenswert. Es wäre auch eine gute Chance, Elterntaxis in unserer Stadt überflüssig zu machen und den Schülerinnen und Schülern sichere Schulwege anzubieten. Die Wiedereröffnung der Friedrich-Ebert-Straße nach Fertigstellung der Fallbachbrücke und Umwidmung in eine Einbahnstraße bietet die Möglichkeit, eine Fahrbahn zu einem sicheren Fahrrad- und Gehstreifen in beide Richtungen umzugestalten. Diesen den Kindern für eine gute Gelegenheit anzupreisen, den Weg in und von der Schule sicherer, ohne Hindernisse und mit weniger Gefährdungen im Alltagsverkehr zu nutzen. Es tut all unseren Kindern gut, den Schulweg auch dafür zu nutzen, vom häuslichen und schulischen Alltag abschalten zu können. Wenn weniger Autos zur und vor die Schulen fahren, dann werden alle Kinder weniger gefährdet und es macht das alltägliche Chaos und den Ärger vor den Schulen überflüssig.
Sichere Fahrrad- und Gehstreifen lassen sich an allen Schulen in unserer Stadt kostengünstig mit wenig Aufwand einrichten. Die Konrad-Adenauer-Straße ist breit genug, um diese entsprechend umzugestalten und rund um die Grundschule in Rückingen gibt es reichlich Möglichkeiten. Die Wege zur neuen Grundschule am Langenselbolder Weg können im Vorfeld der Planungen entsprechend großzügig und sicher gestaltet werden. Eine deutliche Markierung und Ausschilderung würde das Ganze noch deutlicher und sicherer machen,
Heinz Hunn
Erlensee
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