(pm/ea) – Der Vorsitzende der SPD Main Kinzig, Andreas Hofmann, mahnt zu entschlossenem Handeln angesichts der nach wie vor hohen Energiekosten.
Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk bräuchten endlich verlässliche Perspektiven, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „Deutschland muss als Wirtschaftsstandort wieder mit international wettbewerbsfähigen Strompreisen und kosten punkten“, so Hofmann. „Gerade der Mittelstand und das Handwerk bilden das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft. Ihre Belastung durch überhöhte Energiepreise gefährdet Arbeitsplätze und Innovationskraft.“
Hofmann begrüßt ausdrücklich die geplante Einrichtung einer Strompreisreduktion für die Industrie, warnt jedoch davor, andere wichtige Wirtschaftszweige zu vernachlässigen: „Auch das Handwerk, der Mittelstand sowie kleine und mittlere Unternehmen benötigen klare und verlässliche Perspektiven. Eine Entlastung darf nicht nur den Großkonzernen gelten – wir brauchen gerechte Lösungen für alle.“
Darüber hinaus fordert die SPD Main Kinzig, die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls nicht aus dem Blick zu verlieren. Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits gesetzliche Schritte initiiert, um ab 2026 private Haushalte und Gewerbetreibende durch spürbare Strompreisentlastung zu entlasten. Öffentliche Stellen sprechen von mittelfristigen Reduktionen bei Netzentgelten und Stromsteuer, die bis zu fünf Cent pro Kilowattstunde einsparen könnten – das entspricht bei einem Vier-Personen-Haushalt jährlichen Einsparungen von bis zu etwa 220 Euro. Die SPD Main Kinzig pocht deshalb auf eine ausgewogene Entlastung: sowohl für Betriebe als auch für privat Haushalte.
Die SPD Main Kinzig fordert die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Ländern Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine dauerhafte und faire Entlastung ermöglichen. Neben gezielten Fördermaßnahmen für energieeffiziente Technologien müsse auch die Netzentgeltstruktur überprüft werden, um Ungerechtigkeiten zu beseitigen.
„Es reicht nicht, nur auf kurzfristige Preisdeckelungen zu setzen. Wir brauchen eine grundsätzliche Neuausrichtung der Energiepolitik – wirtschaftsnah, zukunftsorientiert und sozial ausgewogen“, betont Hofmann und fordert konkrete Verbesserungen für die Bürgerschaft und Betriebe im Main Kinzig Kreis.
