(ms/ea) – Bei einer Informationsveranstaltung zum Thema „Sicherheit im Alter“ klärten am Donnerstag in der Seniorenwohnanlage der Martin-Luther-Stiftung im ehemaligen Rundhotel Polizeihauptkommissarin Julia Koch, Schutzfrau vor Ort, und Sicherheitsberater Dr. Günter Buckow die Bewohner über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger auf.
Gleich zu Beginn wurden die anwesenden Senioren eindringlich darauf hingewiesen, dass sie grundsätzlich niemanden in die Wohnung lassen müssen, auch wenn die Polizei in Uniform vor der Tür steht. Man solle sich entweder durch einen Türspion oder durch Ansprechen durch die verschlossene Tür überzeugen, ob man die Person kennt und im Zweifel die Tür nicht öffnen. Hier sollte auch nicht die Neugier siegen. Auch wichtig: Wenn man einen Besucher hereinlässt, dann sollte man selbst die Wohnungstür wieder direkt schließen.
Weiteres Thema waren Einkäufe im Supermarkt, bei denen die Geldbörse am besten in einer umhängenden Bauchtasche aufbewahrt werden sollte. Auch sollte man um dort vor Eingängen oder auf Parkplätzen stehenden Spendensammlern am besten einen Bogen machen. Vor dem „Geldwechseltrick“ wurde ebenfalls gewarnt. „Ihre Geldbörse bleibt verschlossen, lassen Sie sich nicht zum Geldwechseln überreden“, so Julia Koch. „Schnell werden Geldscheine herausgefingert oder die Geldbörse wird entrissen.“

Ein weites Feld bei der Veranstaltung nahmen auch die sogenannten Schockanrufe ein. Hier wurde das Vorgehen der Betrüger eindringlich erläutert. Dazu gehören auch die Meldungen über WhatsApp und SMS.
Letztlich mündete alles in dem Appell: „Seien Sie immer skeptisch! Sie müssen immer auf der Hut sein und sich ganz bewusst klar machen, wie sie sich an der Wohnungstür, am Telefon und draußen selbst schützen.“
„Wir wollen verhindern, dass Sie Opfer werden. Aber verantwortlich sind Sie immer selbst für Ihre eigene Sicherheit“, so Julia Koch und Dr. Günter Buckow.

Beide stehen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung:
Dr. Günter Buckow: Tel.: 06183-2596, guenter.buckow@gmx.de
Polizeihauptkommissarin Julia Koch: Tel.: 06183-91155-30, svo-langenselbold.ppsoh@polizei.hessen.de
Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld
