(pm/ea) – Enttäuscht zeigt sich Bürgermeisterkandidat Reiner Bousonville über die jüngste Entscheidung des Erlenseer Stadtparlaments, das einen Antrag der GRÜNEN-Fraktion abgelehnt hat, die Sitzungen des Stadtparlaments ab Januar 2026 live zu übertragen.
Was in umliegenden Städten und Gemeinden wie Bruchköbel und Rodenbach seit Jahren gängige Praxis ist, dass dort nämlich die Parlaments- und Ausschusssitzungen per Livestream übertragen werden und im Nachgang auch über YouTube zur Verfügung stehen, fand in der Stadtverordnetenversammlung keine Mehrheit.
Mit einem Änderungsantrag hat die SPD zusammen mit der CDU den Starttermin zum Jahresanfang 2026 abgelehnt und die grundsätzliche Entscheidung dem neuen Parlament zugewiesen, die dann erst einen Grundsatzbeschluss fassen sollen.
„Ich bin von so viel Mutlosigkeit bei SPD und CDU enttäuscht“, äußert sich Reiner Bousonville „mit dem GRÜNEN Antrag hatten wir die Möglichkeit, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, mit dem Livestream für mehr Transparenz zu sorgen.“
Der Bürgermeisterkandidat denkt dabei an die Menschen in Erlensee, die nicht mobil sind, oder es nicht schaffen, an den öffentlichen Sitzungen teilzunehmen. Denen wird damit die Teilhabe verwehrt.
„Ich bin davon ausgegangen, dass alle im Stadtparlament vertretenen Fraktionen, das Interesse haben, Ortspolitik nachvollziehbarer an die Bürgerinnen und Bürger heranzutragen, um damit der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Mit dieser Ablehnung hat man nun das Gegenteil erreicht“, findet Reiner Bousonville abschließend.
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