Freie Wähler sehen Bau eines Wasserrückhaltebeckens zwischen Wahlert und Bad Soden als alternativlos

(pm/ea) – Die Freien Wähler sehen den Bau eines Wasserrückhaltebeckens zwischen Wahlert und Bad Soden als alternativlos. Das hier vorgesehene Rückhaltebecken schütze nicht nur die Stadtteile von Bad Soden-Salmünster vor Überflutung und Hochwasserschäden, sondern sei Bestandteil eines Konzeptes des Wasserverbandes Kinzig dessen Schutzwirkung bis nach Hanau reiche.

„Wir reden hier also von der Absicherung tausender Bürger und deren Hab und Gut im Kinzigtal“, so der FW-Fraktionsvorsitzende Carsten Kauck.

Meteorologen warnen immer wieder vor der Zunahme von Starkregenereignissen wie sie in den zurückliegenden Jahren aufgetreten sind. Man könne nicht ausschließen, dass derartige Ereignisse auch den Main-Kinzig-Kreis treffen. Bereits das zurückliegende Hochwasser aus dem Jahre 2021 habe in Bad Soden gezeigt, wie verheerend die Schäden solcher Ereignisse sind, unterstreicht Syl-ke Schröder, Vorsitzende des FW-Kreisverbandes.

Die Freien Wähler Main-Kinzig fordern daher die Landespolitik auf, an der Realisierung des Projektes festzuhalten. Die Aussage eines einzigen Geologen spreche nicht gegen die Notwendigkeit eines Rückhaltebeckens. Die Freien Wähler bewerten die Gefahr durch Hochwasserschäden deutlich höher als das Eintreten einer möglichen Hangrutschung. Auf einer Sitzung in Bad Soden wurde die Thematik besprochen, mit dem Ergebnis, dass das Land Hessen dem Wasserverband Kinzig Mittel für ein unabhängiges geologisches Gutachten zur Verfügung stellen müsse. Die Kreistagsfraktion selbst will Kontakt zu den heimischen CDU-Landtagsabgeordneten aufnehmen um bei diesen auf die Realisierung des Hochwasser-Rückhaltebeckens zu drängen. Wir konnten uns bei einem Besuch am Hochwasser-Rückhaltebecken des Wasserverbandes Nidder-Seemenbach in Düdelsheim von der positiven Wirkung solcher Schutzmaßnahmen überzeugen, so Kauck abschließend.

Foto: PM

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