(pm/ea) – Am letzten Sonntag war das Museum in der Wasserburg wieder gut besucht. Eine Ausstellung erinnert an alte Vereine aus Langendiebach und Rückingen, die es heute nicht mehr gibt. Viele Bilder, Gruppenfotos und Exponate, wie z.B. alte Fahnen, sind ausgestellt.
Mit einem Vortrag wurde über die letzten Tage des 2. Weltkrieges in Langendiebach und Rückingen berichtet. An diesem 29. März 1945 starben in den damals selbstständigen Gemeinden Langendiebach und Rückingen viele Menschen. Aber auch nach dem Ende des Krieges vor 80 Jahren verloren noch Bürger unserer Gemeinden ihr Leben. Über den Neuanfang nach dem Waffenstillstand, die Entnazifizierung und die Demokratisierung wurde ebenfalls erzählt.
In einer Sonderausstellung waren Dokumente aus dieser Zeit zu sehen. Auch der Verbleib der vermissten oder gefallenen Soldaten wurde vom Geschichtsverein erforscht. In Dokumenten konnten drei Erlenseer Familien den Sterbeort und das Grab ihres Verwandten entdecken. „Schade, dass das die Oma nicht mehr erlebt hat“ sagte eine Angehörige, die den Sterbeort und das Grab ihres Verwandten bisher noch nicht kannte.
Der Geschichtsverein ist auch weiterhin gerne bei der Suche nach vermissten oder gefallenen Familienangehörigen behilflich.
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