(ms/ea) – Anwohner der August-Bebel-Straße, die als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen ist, berichteten vermehrt, dass Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen augenscheinlich erheblich schneller als mit Schrittgeschwindigkeit die Straße passierten. Am Freitagmorgen fand daher dort eine Verkehrskontrolle statt.
Die August-Bebel-Straße wird von den Verkehrsteilnehmern derzeit auch als Umleitungsstrecke für die baustellenbedingt gesperrte Friedrich-Ebert-Straße genutzt. Auch viele Schulkinder nutzen daher die Straße als Schulweg zur Grundschule Langendiebach.
Im Mittelpunkt der Kontrolle standen Aufklärungsgespräche mit den jeweiligen Fahrzeugführern, die sichtbar zu schnell fuhren und von der Erlenseer Schutzfrau vor Ort, Polizeihauptkommissarin Julia Koch mit Unterstützung der Ortspolizei, angehalten und entsprechend mündlich auf die Gefahren aufmerksam gemacht wurden.
Insgesamt befuhren während der halbstündigen Kontrolle rund 30 Fahrzeuge die August-Bebel-Straße. Der weit überwiegende Teil hielt die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit ein.
In einem PKW Smart saßen zwei Kleinkinder völlig ungesichert auf dem Beifahrersitz. In einem anderen Fall war der Fahrer nicht angeschnallt und führte keine Papiere mit. Beide müssen nun mit entsprechenden Bußgeldern rechnen.
Ein Junge stürzte mit seinem Roller hinter einem parkenden Fahrzeug. Die Eltern wurden über die Grundschule informiert, der Schüler blieb unverletzt. Ob ein Schaden an dem betroffenen PKW dabei entstand, muss noch abgeklärt werden.
Insgesamt bilanzierte Polizeihauptkommissarin Julia Koch, dass die allermeisten Fahrzeugführer die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit einhielten, dennoch werde man gemeinsam mit der Ortspolizei die Straße im Blick behalten.
Bericht und Foto: Markus Sommerfeld
