Gemeinsame Kontrollen von Stadt- und Landespolizei am Dienstag in Hanau

(pm/ea) – Im vergangenen Frühjahr hat das hessische Innenministerium die „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“ ins Leben gerufen. In diesem Rahmen kontrollierten Beamte der Polizeistation Hanau I, des Hessischen Präsidiums Einsatz (HPE) und die Stadtpolizei am Dienstagabend bis in die Nacht hinein zielgerichtet verschiedene öffentliche Orte im Bereich der Hanauer Innenstadt.

Im Verlauf des Abends kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 64 Personen und sechs verschiedene Lokale, Bars und Kioske. Hier wurden Verstöße gegen die Gewerbeanmeldung (in zwei Fällen); Verstöße nach der Gewerbeordnung in elf Fällen oder ein Verstoß nach dem Jugendschutzgesetz aufgedeckt und geahndet. Des Weiteren stellten sie zwei illegal aufgestellte Spielautomaten fest, diese wurden sichergestellt und ein entsprechendes Verfahren gegen die Betreiber eingeleitet.

Auch in Zukunft werden die verschiedenen Ordnungsinstitutionen gemeinsam in Sachen „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“ unterwegs sein und an neuralgischen Orten im Stadtgebiet kontrollieren.

Hintergrund:

Die zusätzlich zum Streifendienst laufenden Maßnahmen finden regelmäßig statt und sind Teil des im Februar 2024 durch die hessische Landesregierung ins Leben gerufenen „Sofortprogramms 11+1“. Neben Hanau ist auch Offenbach in der Innenstadtoffensive eingebunden. Durch gezielte polizeiliche Kontrollen und sichtbare Präsenzstreifengänge soll vor allem erreicht werden, dass potentielle Straftäter aus der Anonymität geholt sowieverbotene Substanzen und Gegenstände sichergestellt werden, um den Kontrolldruck auf die kriminelle Szene weiter zu erhöhen und die Kriminalitätsbekämpfung insgesamt auszuweiten. Auch der präventive Ansatz fließt hier mit ein.

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