(pm/ea) – Der direkte Austausch zwischen jungen Menschen und der Kommunalpolitik ist essenziell für eine lebendige Demokratie. In diesem Sinne folgten die Bürgermeister Stefan Erb (Erlensee) und Michael Göllner (Hammersbach) der Einladung der Schülervertretung der Georg-Büchner-Schule in Erlensee und nahmen vor wenigen Tagen am Kinder- und Jugendforum teil.
Begleitet wurden sie von Mitarbeitenden der jeweiligen Jugendförderung, die ebenfalls für Fragen und Anregungen zur Verfügung standen.
Während der Veranstaltung nahmen sich die beiden Rathauschefs viel Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Geduldig und empathisch beantworteten sie eine Vielzahl von Fragen, die den jungen Menschen auf den Nägeln brannten. Besonders intensiv diskutiert wurden Themen wie Mobilität in der Region, die Ausstattung und Nutzungsmöglichkeiten der örtlichen Sportanlagen sowie die verschiedenen Angebote zur Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche.
Ein zentrales Anliegen der beiden Bürgermeister war es, die Jugendlichen dazu zu ermutigen, sich auch weiterhin aktiv in ihre Stadt oder Gemeinde einzubringen. „Eure Meinung zählt, und eure Ideen sind wichtig für unsere gemeinsame Zukunft“, betonten Erb und Göllner unisono. Sie lobten das Engagement der Schülerinnen und Schüler und machten deutlich, dass sie jederzeit ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben.
Das Kinder- und Jugendforum an der Georg-Büchner-Schule bot den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben und ihre Fragen direkt an die Entscheidungsträger zu richten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass kommunale Politik keineswegs abstrakt ist, sondern direkten Einfluss auf das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger hat – insbesondere der jungen Generation.
Auch Fragen zur bevorstehenden Bundestagswahl wurden gestellt. Beide Bürgermeister gaben zunächst eine Einschätzung zu der vergangenen Legislaturperiode, die bekanntermaßen voller außergewöhnlicher Herausforderungen steckte. Schließlich appellierten die Verwaltungschefs – auch vor dem Hintergrund der jüngsten Anschläge in Aschaffenburg und München – eindringlich an alle Anwesenden, weiter demokratische Parteien zu wählen, und sich nicht Hass und Hetze hinzugeben. Nur so könnten konstruktive und gerechte Lösungen für die bestehenden Problemlagen gefunden werden.
Die Schülervertretung zeigte sich erfreut über das offene und konstruktive Gespräch und bedankte sich bei den Bürgermeistern für ihr Kommen. Auch Stefan Erb und Michael Göllner betonten die Bedeutung solcher Dialogformate und versicherten, dass sie die Anliegen und Vorschläge der Jugendlichen mit in ihre Arbeit nehmen werden.
Mit diesem gelungenen Austausch wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll das Engagement junger Menschen für die Gestaltung ihrer Umgebung ist – und dass Politik am besten funktioniert, wenn sie im direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern stattfindet.
Foto: Stadt Erlensee
