Deutlich zu schnell unterwegs: Providastreife der Polizei hielt Insignia an

(pm/ea) – Mit 72 Stundenkilometern zu viel auf dem Tacho wurde ein Opel-Fahrer vergangenen Mittwoch durch eine Providastreife auf der Bundesstraße 45 kurz vor dem Tannenmühlkreisel gemessen. Der Opel war den Ordnungshütern gegen 12.50 Uhr auf der Bundesstraße 43a in Richtung Dieburg aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen.

In Höhe der Anschlussstelle Hanau-Hauptbahnhof hielt der Opel-Lenker augenscheinlich den vorschriftsmäßigen Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden nicht ein. In diesem Bereich ist durch Verkehrszeichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erlaubt; bereits in diesem Bereich überschritt der Opel zwei Mal die erlaubte Geschwindigkeitsbegrenzung.

Im weiteren Verlauf fuhr der Insignia auf die Bundesstraße 45, wo kurz vor dem Tannenmühlkreisel die Geschwindigkeit auf zunächst 100 und im weiteren Verlauf auf 80 km/h begrenzt ist. Im Bereich, in dem die Geschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer begrenzt ist, wurde der Opel mit 152 Stundenkilometern gemessen. Der Fahrer des Insignia befuhr anschließend die Autobahn 3 in Richtung Köln und setzte sich zügig auf den linken Fahrstreifen. Hier fiel er sodann durch wiederholtes Rechtsüberholen auf. Nachdem weitere mutmaßliche Abstandsverstöße erkennbar waren, wurde der Wagen auf dem Parkplatz Hainbach angehalten und der Fahrer sowie die weiteren drei Insassen kontrolliert.

Auf den Mann aus Langenselbold kommen nun ein Bußgeld von mindestens 700 Euro, zwei Punkte im Fahrerlaubnisregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot zu.

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