(pm/ea) – Am zweiten Adventssonntag bot das PalliativTeam Hanau einen „Letzte Hilfe“-Kurs im Calaminushaus an. Unterstützung bekamen sie vom Seniorenbüro Erlensee und der AWO Erlensee/Langenselbold. Dass dieses Thema viele Menschen beschäftigt, zeigte sich daran, dass die Teilnehmerliste schnell voll war.
Die Ärztin Dr. Susanne Lautenschläger und die Palliativ-Fachkraft und Krankenschwester Christiane Ruppert führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Sonntagmorgen behutsam an das für die meisten Menschen schwierige Thema heran.
Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Dabei gibt es viel, was man als Angehöriger für seine Mitmenschen am Ende des Lebens tun kann. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer lernten, wie Sie eine unterstützende Begleitung sein können. Dazu gab es Informationen zu Vorsorge und Patientenvollmacht, einfache praktische Anleitungen zum Lindern von Leiden, Wissen zum Sterbevorgang an sich und Hilfen bei den Themen Trauer und Abschiednehmen. Zusätzlich gab es Auskunft zu Hilfsangeboten, die in dieser Lebensphase zur Verfügung stehen.
Ziel war es, Mut zu machen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn das, was Menschen am Lebensende am meisten brauchen, ist Zuwendung.
Es gab viel positives Feedback für die Referentinnen und alle Teilnehmenden waren sehr dankbar für dieses besondere Angebot. Ein weiterer Kurs soll Ende nächsten Jahres wieder stattfinden.
Auf dem Foto: Dr. Susanne Lautenschläger und Christiane Ruppert vom PalliativTeam Hanau
Foto: Stadt Erlensee
