Jeder Zehnte zu schnell

(pm/ea) – Rund jeder zehnte Verkehrsteilnehmer war am Mittwochnachmittag im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle durch Beamtinnen und Beamten der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste auf der Bundesstraße 8 (Gemarkung Maintal) in Fahrtrichtung Frankfurt zu schnell unterwegs.

Zwischen 12.30 und 15 Uhr wurden Fahrzeuge, welche bei erlaubten 80 Stundenkilometer zu schnell fuhren, nach Passieren des Messgeräts im weiteren Verlauf kurz vor der Stadtgrenze Frankfurt einer Kontrolle unterzogen. Die Ordnungshüter ahndeten unter anderem drei Fahrverbote und schrieben zwei Anzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Ein 40-jähriger Mann aus Bulgarien mit festem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland konnte als Nachweis seiner Fahrerlaubnis lediglich einen portugiesischen Führerschein vorzeigen. Eine Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland war nach eingehender Prüfung nicht gegeben, weshalb die Weiterfahrt unterbunden und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet wurde.

Ein 30-Jähriger ohne festen Wohnsitz wurde in seinem VW Touareg, an dem Ausfuhrkennzeichen angebracht waren, mit 142 Stundenkilometern gemessen. Von ihm wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.230 Euro einbehalten.

Auf der Rückfahrt fiel einer Streifenbesatzung in der Waldstraße in Offenbach ein auffälliger E-Scooter auf. Bei diesem war das Schutzblech des Hinterrades nach oben geklappt, weshalb das dortige Kennzeichen nicht gänzlich zu sehen war. Der 49-jährige Verkehrsteilnehmer stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Daher musste der Mann, der selbst angab erst kürzlich Gast bei der Polizei Südosthessen gewesen zu sein, mit zur nahegelegenen Station.

Eine Überprüfung ergab, dass die letzte Blutentnahme wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss tatsächlich erst im Oktober 2023 durchgeführt wurde. Es wurde nun erneut ein Strafverfahren eingeleitet.

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