(ms/ea) – Die zu Beginn der Sommerferien einsetzenden Regenfälle wurden zwar nach der Trockenheit sehnlichst herbeigewünscht, hatten aber nicht nur positive Effekte. Für Ortslandwirtin Anke Eyrich ist die Ernte des Sommerhafers ein Totalausfall. Nachfolgend erklärt sie, warum dies so ist.
Der im Frühjahr ausgesäte Sommerhafer litt zwar zunächst unter der Trockenheit, reifte jedoch – trotz Einbußen bei der Menge – heran. Der Regen hatte nun zur Folge, dass – bedingt durch die ergiebigen Dauerregenfälle – der Hafer neu austrieb und nachwuchs.

Normalerweise goldgelbe, nach dem Regen gräuliche Rispen

Die gereiften und neu gewachsenen Rispen
Die Mischung von gereiften und neu gewachsenen – und somit nicht gereiften – Haferrispen kann nicht verarbeitet werden. Somit ist die Ernte verloren.
Das Feld wurde daraufhin gemulcht für die neue Saat im Herbst.
Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld
