Vortrag und Ringercamp für Kinder und Jugendliche von einem der besten Ringer der Welt: ALEXANDER LEIPOLD

(pm/ea) – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alltagsrassismus und Ausgrenzung entgegenwirken durch Sport, Gesundheit und Ernährung“ im Rahmen des Projektes „Partnerschaft für Demokratie“ fand am Sonntag die Veranstaltung in Kooperation zwischen dem RC Erlensee und der Gemeinwesenarbeit Römerspielplatz vor vollem Haus statt.

Der charismatische, sympathische Weltklasseringer Alexander Leipold nahm sich viel Zeit für die Kinder, gab zahlreiche Autogramme und stand für die Beantwortung zahlreicher Fragen seitens des erwachsenen Publikums zur Verfügung.

Wer schon einmal einen Schicksalsschlag erlebt hat, weiß, dass sich im Leben von einem Moment auf den anderen alles ändern kann und dass man dann plötzlich vor einer großen Herausforderung steht. Davon berichtet Alexander Leipold. Der mehrmalige deutsche, europäische und Weltmeister im Ringen, der 2000 die olympischen Spiele in Sydney gewann, erlitt aufgrund einer Virusinfektion drei schwere Schlaganfälle. Leipold schilderte eindringlich, wie er sich mit Mühe, Disziplin und Ehrgeiz, mit Unterstützung von Ärzten, Physiotherapeuten und Mentaltrainern wieder ins Leben und zu einem weiteren Weltmeistertitel gekämpft hat.

Der Ringsport, der ihn sein Leben lang begleitet, lehrt ihn mentale Stärke und hilft auch in schweren Zeiten das Leben zu meistern. Leipold hält deutschlandweit Vorträge und richtet europaweit seine Ringercamps aus. Kinder- und Jugendförderung steht immer im Zentrum.

Der Ringerclub Erlensee und die GWA- Römerspielplatz kennen die positiven Eigenschaften des Sports und sind seit Jahren in der Jugendarbeit, Integration und Bewegungsförderung in Erlensee und Umgebung tätig. Denn neben dem leistungssportlichen Gedanken kommen hier vielmehr das (Wieder)-Erlernen von Werten wie Fair Play, Zusammenhalt, Respekt, Disziplin und Loyalität zum Tragen. Die Kinder können sich in einem geschützten Umfeld frei bewegen, ihren Frust und ihre Energie durch Bewegung und Training abbauen. Sie lernen mit Frustrationen umzugehen und Regeln einzuhalten. Wichtige Bausteine, die sie das ganze Leben begleiten und unterstützen werden.

 

Die Partnerschaft für Demokratie wird im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert“. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

Fotos: PM

 

 

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