(pm/ea) – Natürlich steht die Fairtrade Bewegung und das Erlenseer Steuerungsteam in erster Linie dafür, für fairen Handel und gute Lebensbedingungen auf allen Kontinenten zu werben. Gleichzeitig wissen die meisten Menschen, dass es damit alleine nicht getan ist und dass es unglaublich wichtig ist, mit allen Ressourcen, die diese Erde bietet, verantwortungsbewusst und sinnvoll umzugehen.
Die Mitglieder der Fairtrade Steuerungsgruppe hatten dazu auf dem Marktplatz einen Stand aufgebaut, sie hatten leckeres Brot, selbst gemachte Dipps und einiges mehr im Gepäck. Die Idee und das Ziel waren es, herauszufinden, was Bürger und Bürgerinnen in Erlensee schon alles tun, um dem Gedanken der Nachhaltigkeit zu entsprechen und was alle darüber hinaus möglicherweise noch tun können.
Ein Hingucker war natürlich ein Lastenrad, das hier in Erlensee ausgeliehen werden kann, mit dem Kinder, Einkäufe und vieles mehr transportiert werden kann. Es wurden aber auch eine Reihe hilfreicher Verhaltenstipps ausgetauscht. Sicher: einige davon klingen so als hätten sie schon unsere Großmütter beachtet und doch ist so vieles verloren gegangen und wird jetzt wieder in den Fokus gerückt. Die Ideen wurden festgehalten und lauten: Kräuter sammeln, Gläser sammeln, Gemüse selbst anbauen, keine Lebensmittel wegwerfen, Dinge weitergeben, die nicht mehr gebraucht werden.
Der zweite Themenkreis berührte etwas allgemeiner die Erwartungen an Stadt und Politik mit der Anregung und dem Wunsch nach mehr Begrünung der Städte, keine Schottergärten, sondern bienenfreundliche Gärten.
Auch dem Lesen wurde viel Beachtung geschenkt: die Bücherei nutzen, Bücher tauschen, Bücherschränke. Und last but not least: Autofahren nur wenn nötig, beim Stadtradeln anmelden, den Stadtbus nutzen.
Insgesamt war das Team Fairtrade Stadt mit dem Austausch mit vielen Bürgern und Bürgerinnen sehr zufrieden und wird auch in Zukunft diesem Thema die notwendige Aufmerksamkeit schenken.
Foto: PM
