(pm/ea) – Der erste Tag des Pilotprojektes „Deutsch hören, verstehen und sprechen“ in der Flüchtlingsunterkunft Beethovenstraße hat mit mehr als 15 Teilnehmern einen guten Start hingelegt, wie der Ausländerbeirat der Stadt Erlensee berichtet.
Alle Teilnehmer erhielten vom Vorsitzenden des Ausländerbeirates, Ali El-Fadghan, ein Heft und einen Kugelschreiber. Der Ausbilder, Jürgen Lang, stellte sich den Teilnehmern vor und versuchte dann jeden zu animieren, sich selbst in Deutsch vorzustellen. Der zweistündige Unterricht beinhaltete auch das Thema „Leben in Deutschland“ aber auf eine etwas andere Art. So zum Beispiel, die in vielen Ländern unbekannte Mülltrennung. Die wenigsten der Teilnehmer kannten das aus ihren Heimatländern. Sie waren an dieser Art des Lernens mit alltäglichen Beispielen sehr interessiert.

Deutsch lernen ist nicht allein eine Frage der Sprache, sondern auch ein Einblick in Kultur, Umweltbewusstsein, Demokratie und Gleichberechtigung. Wer Rechte fordert, muss auch Pflichten erfüllen. Bei allem, was gelehrt und besprochen wird, ist gegenseitiger Respekt das höchste Gut.
Der Ausländerbeiratsvorsitzende und der Ausbilder Jürgen Lang wünschen sich eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit den hier gestrandeten Flüchtlingen. Wer die Sprache versteht und spricht hat noch immer die Chance auf eine friedvolle Zukunft.
Fotos: PM
