(ms/ea) – Limespark in Rückingen, Fallbachpark in Langendiebach: Solche Planungen im Erlenseer Magistrat wurden nun von Bürgermeister Stefan Erb bestätigt, der aber zugleich darauf hinweist, dass es sich dabei lediglich um erste Überlegungen handelt und noch nichts spruchreif ist.
Das Grundstück des früheren Gemeindehauses und des Kindergartens der Evangelischen Kirchengemeinde soll sich hier bestens dafür eignen, zumal der benachbarte Kinderspielplatz Hopfenstraße in den neuen Park integriert werden soll.
Der Fallbach soll nicht nur Namensgeber des neuen Parks sein, sondern für spezielle Wasserspiele für die Kinder entsprechend umgestaltet werden. Als Vorbild soll der Wassererlebnispark Fallbach im Maltatal (https://www.erlebnispark-fallbach.at) dienen.
Hintergrund der Überlegungen sind die neuen Zahlen der Bevölkerungsprognose des Main-Kinzig-Kreises, nach der die Geburtenrate erheblich abgenommen hat und auch noch abnehmen werde. Als Ursache wird die beendete Homeoffice-Pflicht vermutet. Letztlich führen diese Prognosezahlen dazu, dass die bisherige Planung der Stadt Erlensee für Kinderbetreuungsplätze überarbeitet werden muss und der bisher vorgesehene Neubau der KiTa Fröbelstraße entfallen kann.
Ob das Grundstück des Pfarramts der Evangelischen Kirchengemeinde in der Fröbelstraße ebenfalls mit in die Planungen aufgenommen werden kann, bleibt abzuwarten. Hier gibt es erste Überlegungen, das Pfarramt in die geplante Umgestaltung der Ev. Kirche in der Friedrich-Ebert-Straße zu integrieren. Passend dazu sind die Vorplanungen, den Bereich um die Kirche als verkehrsberuhigten Bereich umzuplanen und der Kirchengemeinde mehr Möglichkeiten einzuräumen, sich dort räumlich auszudehnen.

Die Finanzmittel zur Gestaltung des Fallbachparks und auch zur Einrichtung der verkehrsberuhigten Zone stehen aus dem Programm „Zukunft Innenstadt“ zur Verfügung, zumal dieses mit dem Hallenbad-Ausgleichsfonds des Landes Hessen aufgestockt wurde, der als Entschädigung für den Wegfall des Hallenbades eingerichtet wurde.
Ob und in welcher Form die skizzierten Überlegungen realisiert werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen. Vorgesehen ist, dass hierzu auch eine Bürgerbefragung durchgeführt werden soll.
Bericht und Foto: Markus Sommerfeld, Planskizze: Stadt Erlensee
April, April: Auf dem Gelände des früheren Gemeindehauses in der Fröbelstraße wird natürlich kein Park errichtet. Auch das Ev. Pfarramt kann dort verbleiben. Der Aprilscherz diente allerdings auch als Vorbereitung für die Verkündigung einer lang erwarteten Nachricht. In Kürze dazu mehr.
