Liberale Main-Kinzig begrüßen Arbeiten am Riederwaldtunnel

(pm/ea) – „Der Riederwaldtunnel ist für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis ein wichtiger Lückenschluss. Wir freuen uns, dass 40 Jahre nach Planfeststellung die Arbeiten endlich beginnen“, bewerten die Freien Demokraten Main-Kinzig die aktuellen Ereignisse in Frankfurt.


„Der Riederwaldtunnel ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur in der Metropolregion. Er wird die Menschen aus dem Osten der Region entlasten, die viel zu oft im Stau oder in überfüllten Zügen nach Frankfurt pendeln“, so Anke Pfeil, Landtagskandidatin und Vorsitzende der Kreistagsfraktion.

Man dürfe die verschiedenen Verkehrsträger wie Bahn, Bus, Auto oder Fahrrad nicht gegeneinander ausspielen. „Gerade für die Menschen aus dem ländlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises wird der Weg mit dem Auto in die Stadt auch in Zukunft wichtig bleiben“, erläutert der FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Schäfer aus Maintal.

„Es ist ein gutes Signal für den Rechtsstaat, dass unmittelbar nach den letzten Gerichtsentscheidungen gegen die rechtswidrige Besetzung mit der Räumung und den Rodungen begonnen wird“, so der FDP-Kreisvorsitzende Daniel Protzmann. Er hoffe auf eine zügige und unfallfreie Maßnahme für Polizei, Baufirmen, aber auch die Besetzer. „Wir stehen an der Seite der Polizistinnen und Polizisten, die oft in schwierigen und gefährlichen Situationen die Entscheidungen von Politik und Gerichten umsetzen müssen.“

Marc Schmidt, Vorsitzender der Jungen Liberalen Main-Kinzig, kritisierte die Art des Protestes. „Die dortigen Strukturen sind in keiner Weise demokratisch, sondern populistisch. Unter dem Vorwand des Klimaschutzes werden einfachste Scheinlösungen propagiert“.

„Es ist nicht zuletzt Bundesverkehrsminister Volker Wissing von der FDP zu verdanken, dass es mit diesem Bauprojekt endlich vorangeht“, erinnert abschließend Henrik Statz, der Hanauer FDP-Vorsitzende. Er hatte im Herbst letzten Jahres nochmals eine Initiative an das Verkehrsministerium gestartet und sich dafür stark gemacht, dass der Bau trotz neuer Verzögerungen in diesem Winter endlich startet.

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