(pm/ea) – Bevor die Wasserbüffel in ihr Winterquartier zurückkehren, wurden sie laut Mitteilung der Stadtverwaltung noch ein letztes Mal auf den Weideswiesen umgetrieben.
Züchter Veit Leinberger und Revierförster Michael Heilmann trafen sich dazu in dem Naturschutzgebiet, öffneten die Zäune beider Wiesen und ließen die Tiere über den Fußweg umziehen. Während die älteren Kühe und Kälber sowie Zuchtbulle 007 das Procedere bereits kannten und vom frischen hohen Gras quasi angezogen wurden, waren die drei kleinen, in diesem Sommer geborenen Kälbchen, eher skeptisch und blieben zunächst auf der großen Wiese. Mit ihnen ein etwa Einjähriger, der wohl auch lieber auf der größeren Wiese bleiben wollte, oder einfach Respekt vor den Zäunen hatte.
Man ließ den Durchgang über Nacht offen, damit die Herde in Ruhe wieder zueinander finden kann. In den nächsten Wochen grast Zuchtbulle 007 mit seinen drei Kühen, drei Einjährigen und drei Kälbern wieder auf der kleineren Wiese.
Auf dem Foto: Sehr zügig erfolgte der Umtrieb am Vormittag – nur die drei kleineren Kälbchen und ein Jungtier (rechts) hatten keine große Lust, der Herde zu folgen
Foto: Petra Behr
