(ms/ea) – Die extreme Trockenheit stellt auch die Landwirtschaft vor große Probleme. Ortslandwirtin Anke Eyrich zeigt anhand von Beispielen die Situation auf den Erlenseer Feldern.
Trockenrisse auf einem Maisfeld:

Auf den Wiesen wächst nach dem Heuschnitt kein Gras nach. Es fehlt Futter für den Winter:

Diese Blühfelder sollten eigentlich jetzt in voller Blüte stehen. Fast alle Pflanzen sind vertrocknet:

Wegen Wassermangel sind diese Kartoffelpflanzen mindestens vier Wochen vor der Zeit notgereift. Wenn das Kraut vertrocknet ist, wachsen die Kartoffeln nicht mehr. Kleinere Knollen bedeuten eine geringere Ernte:

Der Mais sollte um die 3 Meter hoch sein. Auf manchen Feldern ist er nicht einmal 1 m hoch mit Mini-Kolben: Ertragsverlust teilweise über 75%. Hier sieht man, wie lang der Kolben eigentlich sein sollte. Wegen Wassermangel hat sich nur ein Bruchteil der Körner entwickeln können:


Einer der besseren Mais-Äcker. Hier fressen aber Raben und Elstern die Kolben komplett leer:

Bericht und Fotos: Anke Eyrich
