(ms/ea) – Melina Savic und ihre drei Freundinnen haben ihre Haare gespendet und wollen die Leser von Erlensee Aktuell darauf aufmerksam machen, dass man mit einer Haarspende Gutes tun kann.
Die vier Freundinnen aus Erlensee, Bruchköbel und Maintal haben ihre Haare in einem Ronneburger Friseursalon abschneiden lassen. Dort wurden die Haare zu einem Zopf gebunden und oberhalb des Haargummis abgeschnitten.
„Dabei gilt natürlich je länger, desto besser! Voraussetzung dafür, dass man spenden kann, ist eine Mindestlänge von 25 cm, die der Zopf haben muss. Außerdem sollte man keine „unnatürlich bunten“ Haare haben – sind die Haare hingegen in natürlichen Tönen gefärbt, spricht nichts gegen eine Spende“, so Melina Savic. „Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie mit ihren Haaren etwas Gutes tun können, denn da draußen gibt es so viele Kinder, für die eine (für sie kostenlose) Perücke neue Hoffnung bedeutet.“
Man kann die abgeschnittenen Zöpfe selbst versenden oder auch durch den Friseur abschicken lassen. „Wir wollten das allerdings selbst machen, denn zusätzlich zur Haarspende spendet die Organisation ab einer bestimmten Haarlänge und bei einem sehr guten Zustand der Haare (natürliche Farben, gepflegt, etc.) auch etwas an Organisationen wie z.B. „Humor Hilft Heilen“ oder die „Deutsche Krebshilfe“. Weil wir gerne selbst entscheiden wollten, wohin die Spenden gehen, schickten wir es selbst ab. Es gibt auch Partnersalons, die gegen einen geringen Aufpreis Haare schneiden und dann die Spende selbst verschicken. Dafür werden auch immer wieder Salons gesucht, in unserer Umgebung gibt es beispielsweise keinen. Hinterher registriert man die Spende (wir machten das bei der Organisation „Haare-Spenden.de“ https://www.haare-spenden.de/index.php ) und bekommt eine Registrierungsnummer, damit die Spende einfach zugeordnet werden kann. Dann werden die Haare in einen Umschlag gepackt und verschickt. Die fertigen Perücken – für eine Perücke werden teilweise mehrere Spenden benötigt – gehen dann, je nach Organisation, an Kinder oder auch an Erwachsene, die meist dafür nichts zahlen müssen“, so Melina Savic abschließend.
Auf dem Foto: die vier „Haarspenderinnen“
Foto: Privat
