Stadt Erlensee Pionier*in geschlechtsneutraler Kunst

(pm/ea) – Das bronzene Wasserbüffel*innentier, das seit einiger Zeit das renovierte Wasserspiel am Erlenseer Rathausplatz ziert, ist ein markantes Beispiel für die fortschrittliche Entwicklung der Kinzigstadt.

Das lebensgroße Horngeschöpf und sein/ihr artverwandtes Kleinkind sind den prachtvollen Tieren der Wasserbüffel*innenherde nachgebildet, die seit Jahren auf den Rückinger Weideswiesen ihr Sommerdomizil genießen und zu einem Wahrzeichen von Erlensee geworden sind.

Von einigen Erlenseer*innen irrtümlich als „Zuchtstier 007“ bezeichnet, oder gar als „Wasserbüffelochs“ bemitleidet, setzt der Bronzeguss vor dem Rathaus progressive Maßstäbe. Die Skulptur ist von nichtbinärer Identität und im Wesentlichen geschlechtsneutral. Das genderqueere Büffeltiermodell ist ein ermutigendes Beispiel für aufgeschlossenes, geschlechtergerechtes Leben.

Aus Kreisen multinational aktiver Regenbogenzoologen*innen verlautet nun, der Stadt Erlensee möge in diesem Jahr für ihre Vorreiter*innenrolle auf dem Gebiet der verqueerten Kunst der „Alternative Nobel*innenpreis“ verliehen werden.

Foto: PM

Danke an Jürgen Weiß für den Beitrag zum 1.April

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