(pm/ea) – Die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) gibt bekannt, dass die für März geplanten Vorträge in der Reihe „Unbekannte Natur“ abgesagt sind.
„Aufgrund der Coronapandemie und dem damit einhergehenden Lockdown wird die Durchführung unserer kleinen Vortragsreihe „Unbekannte Natur“ wohl kaum möglich sein“, bedauert die Erste Vorsitzende Susanne Hufmann die derzeitige Situation. „Daher sagen wir vorsorglich die für März 2021 geplanten Vorträge ab“. Betroffen sei der Vortrag von Stefan Zaenker (Landesverband für Höhlen- und Karstforschung Hessen e.V.), der am 5. März über Quellen – Ursprung des Lebens berichten sollte. Ebenso abgesagt ist der Vortrag Hier blüht Ihnen was! von Dr. Monika Pickert-Andres (GNA), die am 19. März die Ökologie der Blüten in den Vordergrund stellen wollte. Und auch der Vortrag am 26. März von Patrizia König (GNA) zu Wiesen, Grünland und die Herbstzeitlosen wird nicht stattfinden.
„Noch können wir nicht sagen, ob die Veranstaltung zum Thema Hitze, Trockenheit, Starkregen, in der Thomas Andres über den Stress für unsere Gewässer referieren sollte, am 16. April um 19 Uhr im kleinen Saal der Rodenbachhalle stattfinden kann. Außerdem wissen wir noch nicht, ob am 21. März unsere alljährliche und allseits beliebte Exkursion an den Ruhlsee möglich sein wird. Bitte beachten Sie deshalb mögliche Hinweise in der Presse und auf unserer Website www.gna-aue.de“, so Hufmann.
Nichts desto trotz ist die GNA-Vorsitzende optimistisch, wenn sie an die neuen Aufgaben in 2021 denkt: „Für dieses Jahr haben wir uns wieder viel vorgenommen. Nicht nur, dass wir das Brachttaler Fußloch durch die Wiederherstellung von Lesesteinhaufen ökologisch weiter fit machen werden. Auch sollen im nördlichen Fußloch weitere Quellstandorte (wir gehen von > 50 aus) kartiert, faunistisch untersucht und gesichert werden. Sowohl das Projekt Biotopverbund Laubfrosch, bei dem wir in der Kinzigaue zehn Wasserbiotope und Tümpel renaturierten, als auch unser Artenschutzprojekt Vorfahrt für den Fischotter können 2021 erfolgreich abgeschlossen werden. Außerdem hoffen wir, dass wir mit unserem extensiven Beweidungsprojekt, das wir flächenmäßig erweitern konnten, dafür sorgen, dass wieder Kiebitze im Feuchtgebiet Herrenbruch brüten werden, nachdem uns dies 2019 erstmals gelang. Sie sehen, es wird spannend …“
Die gemeinnützig arbeitende Naturschutzorganisation freut sich über Spenden auf das Konto IBAN: DE 75 5066 3699 0001 0708 00 bei der Raiffeisenbank Rodenbach (BIC: GENODEF1RDB). Die GNA ist zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen zwecks Vorlage beim Finanzamt berechtigt.
