Corona-Maßnahmen verschärft – „RKI nicht in der Lage, vor Ende nächster Woche verläßliche Daten zur Bewertung des Infektionsgeschehens zu liefern!“

(ms/ea) – Die Corona-Maßnahmen werden verschärft, wie Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstagabend in einer Pressekonferenz informierte und gleichzeitig betonte, dass man zur Kenntnis nehmen müsse, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) sich nicht in der Lage sieht, vor Ende nächster Woche verläßliche Daten zur Bewertung des Infektionsgeschehens zu liefern.

Aufgrund der dennoch hohen Inzidenzwerte müssten die Maßnahmen auf Empfehlung der Wissenschaftler, die in der Ministerpräsidentenrunde beratend mitwirkten, verschärft werden. Dies sei erforderlich, um die Inzidenzwerte auf 50 zu drücken.

Daher werden die bisher geltenden Beschlüsse fortgesetzt und dahingehend verschärft, dass sich ein Hausstand mit maximal einer Person treffen darf, wobei die Zahl der Kinder mit eingerechnet wird.

Bei der bereits in den Medien diskutierten Bewegungseinschränkung („15-km-Radius“) in Landkreisen mit einer höheren Inzidenz als 200 sieht Bouffier für Hessen keine große Relevanz. Er betonte, dass es hierbei in erster Linie darum geht, die großen Ausflugsströme, wie sie zum Beispiel am vergangenen Wochenende stattfanden, zu verhindern. Darauf liege der Schwerpunkt.

Im Bereich der Schulen wolle man bis Ende Januar an der Aufhebung der Präsenzpflicht festhalten.

Die endgültigen Beschlüsse selbst werden am Mittwoch durch das Corona-Kabinett abschließend geregelt und danach veröffentlicht.

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