(pm/ea) – Aus polizeilicher Sicht verlief der Jahreswechsel im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen ruhig und ohne größere Vorkommnisse, wie es in der ersten Pressemitteilung des neuen Jahres heißt.
So lag der Fokus der polizeilichen Arbeit in der Überprüfung der bestehenden Corona-Regeln. Durch die in der Silvesternacht eingesetzten Beamten konnten in Stadt und Kreis Offenbach sowie im Main-Kinzig-Kreis Verstöße lediglich im mittleren zweistelligen Bereich gegen die Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen festgestellt werden, welche Anzeigen nach sich zogen.
Spürbar ruhiger als in anderen Jahren haben die Hanauerinnen und Hanauer den Jahreswechsel verbracht: Die Stadtpolizei konnte von einer „auffallend ruhigen Nacht“ berichten, so OB Kaminsky am Neujahrsmorgen. Wie im Vorfeld angekündigt, hatte es in den Abend- und frühen Nachtstunden koordinierte Einsätze der Stadt- und Landespolizei gegeben. In der Zeit zwischen 19.30 und 3.30 Uhr gab es insgesamt 62 Personen- und 7 Fahrzeugkontrollen. Daraus ergaben sich 26 als Ordnungswidrigkeit geahndende Verstöße gegen die Ausgangssperre sowie zwei Verfahren wegen des Missachtens der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. In 7 Fällen beließen es die Streifenbeamten bei einer mündlichen Verwarnung. In acht Fällen wurden Personendurchsuchungen angeordnet. Dabei wurde ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. In vier Fällen mussten die Stadtpolizisten wegen Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit tätig werden.
