Ein Gedicht von Wilhelm Pabst
Heiß und trocken,
das Wandern fällt schwer.
Es stinken die Socken,
es winkt keine Einkehr.
Der Wald ruft: „Bitte Regen, Regen“.
Die Sonne Stunde um Stunde lacht:
„Das wäre ein Segen,
doch da hab ich keine Macht“.
Schwer atmen die Felder,
die Kinzig fließt träg,
es staubt auf den Wegen,
ich keuche: „Bald ist es geschafft“.
Da regt sich ein Lüftchen,
wer hätt es gedacht?
