Fünf Corona-Neuinfektionen und vier Genesene im Main-Kinzig-Kreis – Neue Entwicklungen bei der Grundschule Wirtheim

(pm/ea) – Das Gesundheitsamt hat am Dienstag fünf Covid-Neuinfektionen gemeldet, aus Biebergemünd (2), Bad Orb, Hanau und Wächtersbach. Dies teilte die Kreispressestelle mit.

Die beiden Biebergemünder Fälle gehören zur Wirtheimer Grundschulgemeinde. Das Gesundheitsamt hatte die Grundschule am vergangenen Freitag vorsorglich geschlossen und für 40 Personen aus zwei Klassenverbänden eine häusliche Isolierung in die Wege geleitet.

Die Isolationsmaßnahmen galten zunächst nur für eine Klasse verpflichtend, in der es einen bestätigten Coronavirus-Fall gegeben hatte. Nach Auftreten von Covid-Fällen im anderen Klassenverband gilt die häusliche Isolierung nun auch dort für Schüler und Lehrer, unabhängig vom Laborbefund. Das Gesundheitsamt empfiehlt neben den Mitgliedern dieser beiden Klassenverbände auch allen anderen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Wirtheim einen Coronatest, sofern dieser noch nicht erfolgt ist. Die Haushalte der Schulgemeinde wurden am Dienstag umgehend über die neuen Entwicklungen informiert.

Das Gesundheitsamt hält eine Übertragung des Virus vom ersten Fall an der Schule auf die beiden weiteren für ebenso möglich wie eine Infektion außerhalb der Schule im privaten Bereich. Die Ermittlungen laufen noch. Bereits am Montag hatte das Gesundheitsamt in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt die Schließung der Grundschule bis zu den Sommerferien verlängert.

Hintergrund ist, dass zu einem Ausbruch in einem familiären Umfeld seit Freitag nachweislich auch ein Mitglied der Wirtheimer Schulgemeinde zählt. Die zwei neuen Fälle gehören nicht zu diesem Familienkreis. Insgesamt führt das Gesundheitsamt für Biebergemünd damit derzeit elf „aktive“ Coronavirus-Infektionen.

Kreisweit haben sich seit Beginn der Covid-Ausbreitung 790 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 713 davon gelten als genesen, 48 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Von den 29 „aktiven Fällen“ müssen zwei Personen derzeit stationär behandelt werden.

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