(pm/ea) – Mit einem Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie drei Monaten Fahrverbot hat ein 55 Jahre alter Aschaffenburger zu rechnen, der am Montagnachmittag auf der A 3 deutlich zu schnell unterwegs war. Im Einsatz waren Beamte der Polizeiautobahnstation Langenselbold in einem zivilen Streifenwagen (ProViDa), der mit spezieller Videotechnik ausgestattet ist, um Geschwindigkeits- sowie andere Verkehrsverstöße aufzuzeichnen.
Im Bereich der Anschlussstelle Seligenstadt in Fahrtrichtung Frankfurt wurde der VW Golf gegen 12.30 Uhr in einer dortigen Baustelle auffällig, sodass die Polizisten eine erste Messung vornahmen. Der Eindruck, dass der Fahrer des Wagens wohl deutlich zu schnell unterwegs sei, täuschte sie nicht. Statt den erlaubten 100 Stundenkilometern fuhr der 55-Jährige 149 km/h. Im weiteren Verlauf der A3 war die Geschwindigkeit in Höhe der Anschlussstelle Hanau auf 120 Stundenkilometer durch Überkopfbeschilderung beschränkt. Hier wurde der VW Golf mit 199 Kilometern gemessen. Anschließend wurde der Wagen auf dem Parkplatz Hainbach angehalten und dem Fahrer, der sich zunächst nicht ausweisen konnte, die Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgezeigt.
Kurze Zeit später waren die Beamten auf der Bundesstraße 43a Richtung Hanauer Kreuz unterwegs. Ein 48-Jähriger aus Bruchköbel war ganze 63 km/h zu schnell. Bei erlaubten 60 Stundenkilometern wurde der Fahrer mit 123 km/h gemessen. Offensichtlich war der 48-Jährige zudem abgelenkt, da er während der Fahrt ein Mobiltelefon genutzt haben soll. Diese Verstöße haben mindestens zwei Punkte in Flensburg, 440 Euro Bußgeld sowie zwei Monate Fahrverbot zur Folge.
Polizeihauptkommissar Holger Schultheiß betont: „Zu hohe Geschwindigkeit und Ablenkung im Straßenverkehr zählen nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. Daher ist es umso wichtiger, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.“
Deutlich zu dicht fuhr ein 23 Jahre alter Mann aus Babenhausen kurz nach 14 Uhr auf die jeweils vorausfahrenden Autos auf der Bundesstraße 45 in Richtung Dieburg auf. Bei 170 Stundenkilometern hielt der 23-Jährige in seinem Mercedes 350d lediglich 15 Meter Sicherheitsabstand zu seinem Vordermann ein. Bei einer kurz darauf erfolgten Messung waren es bei 155 Stundenkilometern nur acht Meter, die den Fahrer und den vorausfahrenden Wagen trennten. Auf den 23-Jährigen kommen nun zwei Monate Fahrverbot, 320 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister zu.
„Bei 155 Stundenkilometern und einem Abstand von 8 Metern ist es in einer Gefahrensituation quasi nicht mehr möglich rechtzeitig zu bremsen,“ resümiert Polizeihauptkommissar Holger Schultheiß. Um für Sicherheit auf den Autobahnen sowie Bundesstraßen zu sorgen, wird Polizeihauptkommissar Holger Schultheiß gemeinsam mit seinen Kollegen der Autobahnpolizei Langenselbold weiterhin derartige Kontrollen durchführen.
