(pm/ea) – Das Gesundheitsamt hat am Samstag 16 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Hanau (5), Maintal (3), Jossgrund (2), Bad Soden-Salmünster, Birstein, Brachttal, Bruchköbel, Erlensee und Wächtersbach.
Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 255. Stellt man die mittlerweile 57 genesenen Personen gegenüber und zieht drei Todesfälle ab, so ergibt sich die Zahl von 195 Menschen, die aktuell noch an Covid-19 erkrankt sind. Die meisten davon kommen aus Hanau (52), Maintal (19) und Bad Soden-Salmünster (11).
Von den 57 mittlerweile wieder genesenen Bürgerinnen und Bürger wohnen die meisten in Rodenbach (16) und Freigericht (4).
Hinweis:
Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankungen umfasst alle laborbestätigten Fälle von Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis seit Beginn der Verbreitung. Gelegentlich muss die Statistik angepasst werden, etwa bei zunächst nicht eindeutigen Adressmeldungen aus den Laboren oder einer erst nachträglichen Aufklärung über den Erstwohnsitz durch die Patienten. Die Fälle werden somit bundesweit einheitlich nur einmal gezählt. In vereinzelten Fällen wie beispielsweise am 3.4. wird durch das Labor irrtümlich ein Negativ- als Positiv-Ergebnis übermittelt. Auch diese Meldung ist aus der Statistik wieder herausgenommen worden.
Im Main-Kinzig-Kreis ist eine Pflegeheim-Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere positive Labortestergebnisse aus der Einrichtung im Ostkreis liegen im Moment nicht vor. Die Seniorin befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in stationärer Behandlung.
Die Kontaktpersonen der Infizierten sind isoliert, ihr Gesundheitszustand wird engmaschig durch das Gesundheitsamt überwacht. Das gilt auch für zehn Angestellte des Hauses, für die der Main-Kinzig-Kreis häusliche Isolierung angeordnet hat.
Die Pflege und Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner ist unter strengen Auflagen des Gesundheitsamts in der Einrichtung sichergestellt. Das Gesundheitsamt steht in permanentem Austausch zur Einrichtungsleitung. Die Einrichtung selbst wird die Angehörigen der zu pflegenden Seniorinnen und Senioren informieren.
