Sternsinger brachten Friedenswünsche ins Rathaus

(pm/ea) – Neun Sternsinger kamen am am Donnerstag ins Rathaus. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ brachten sie als heilige Könige verkleidet ihren Segen und wünschten Bürgermeister Stefan Erb und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein friedvolles Jahr.

Der Rathauschef spendete Fair-Trade-Schokolade und steckte dann auch einen Schein in die Spendendose zur Unterstützung der Aktion.

Vier Gruppen sind in dieser Woche in Erlensee unterwegs, bringen Segen und Friedenswünsche und sammeln Spenden für Kinder-Hilfsprojekte auf der ganzen Welt.  Rund um den Jahreswechsel machen sich Sternsinger bei ihrer 62. Aktion Dreikönigssingen auf den Weg zu den Menschen. Dort, wo sie waren, hinterlassen sie eine Inschrift 20*C+M+B+20, die für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ steht und nicht, wie oft vermutet, die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar wiedergibt.

Im vergangenen Jahr haben Mädchen und Jungen insgesamt 50.235.623,62 gesammelt. Die rund 50,2 Millionen Euro sind das höchste Ergebnis seit dem Start der Aktion 1959. Seither kamen bei der Aktion Dreikönigssingen insgesamt rund 1,14 Milliarden Euro zusammen. Mehr als 74.400 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit seit Beginn der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder unterstützt werden. Rund 300.000 Mädchen und Jungen sowie 90.000 jugendliche und erwachsene Begleiter in 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen nahmen zum Jahresbeginn an der Aktion teil. Die Zahlen gehen hervor aus dem Jahresbericht des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘.

Auf dem Foto: Ihren Segen und Friedenswünsche überbrachten die Sternsinger zusammen mit Pfarrer Andreas Weitzel und ehrenamtlichen Begleitern (links im Bild) Bürgermeister Stefan Erb (ganz rechts)

Foto: Petra Behr

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