In einem Leserbrief äußert sich Jana Stracke-Mahdavi zur Bürgermeisterwahl am 8. September.
So kurz vor Schluss habe ich nun bereits einige Meinungen zu den Kandidat*innen zur Bürgermeisterwahl in der Presse gelesen und möchte heute noch meine Sicht auf die Wahl darstellen.
In den letzten Wochen habe ich die Flyer, soweit vorhanden, die Interviews der Kandidat*innen, die Presseberichte und die Podiumsdiskussion gespannt verfolgt. Das ergab einen ziemlich guten Überblick darüber, welche kommunalpolitischen Schwerpunkte die Kandidat*innen vertreten. Auch die Podiumsdiskussion am vergangenen Mittwoch hat die Stärken und Schwächen der Bewerber*innen schön herausgehoben.
Wer den Wahlkampf verfolgt hat, konnte sehen, dass sehr unterschiedliche Strategien gefahren wurden. Mir hat hier imponiert, dass Renate Tonecker-Bös den Kontakt zu den Menschen, den Vereinen und den Institutionen gesucht hat, um zu erfahren, wo der „Schuh“ drückt oder wie die Zusammenarbeit verbessert werden kann.
Auch über die Ziele der Kandidat*innen in Bezug auf Verkehrssicherheit, Umweltschutz, Neuausrichtung des Gewerbes, Stadtentwicklung etc. konnte ich mir ein gutes Bild machen. Dabei fiel mir auf, dass nicht jeder Kandidat zukunftsweisende Ideen hatte. Mancher betonte nur die Vergangenheit und versprach doch, in Zukunft alles anders machen zu wollen. Renate Tonecker-Bös war in meinen Augen die einzige Kandidatin, die es vermochte, zukunftsweisende, mutmachende und sinnvolle Ziele zu präsentieren.
Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft sind Eigenschaften, die jede Bürgermeisterin, jeder Bürgermeister mitbringen sollte. Und dann gehören Ideen dazu und die Fähigkeit, die Bürger*innen „mit ins Boot“ zu holen.
Und deswegen bin ich mit meiner Stimme am 8. September 2019 bei Renate Tonecker-Bös.
Jana Stracke-Mahdavi
Erlensee
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