DLRG und Stadt Langenselbold erzielen Einigung: Ab 2020 wieder Wachdienst der DLRG am Kinzigsee

(pm/ea) – Die Ortsgruppen des DLRG-Bezirks Main-Kinzig werden ab dem Jahr 2020 an den Wochenenden den Wachdienst am Strandbad Kinzigsee wieder übernehmen.

Mitte Februar stellten Erster Stadtrat Timo Greuel und der stellvertretende Bezirksleiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Main-Kinzig e.V., Christoph Loscher, in Aussicht, dass die Lebensretter der DLRG künftig wieder in die Durchführung des Wachdienstes am Kinzigsee einsteigen könnten.

In der ersten Märzhälfte kamen nun Bürgermeister Jörg Muth, Erster Stadtrat Timo Greuel und die Vertreter der DLRG erneut zusammen, um das seinerzeit vorgelegte Konzept zu diskutieren, offene Fragen zu klären und auszuloten, wann ein Einstieg der Rettungsschwimmer in den Wachdienst erfolgen kann.

„Auf Basis des vorgelegten Konzeptes sind wir uns sehr schnell einig geworden. Die Rahmenbedingungen stimmen und bieten eine solide Grundlage für eine auf Dauer angelegte Zusammenarbeit.“, fasst Erster Stadtrat Greuel das Gesprächsergebnis aus Sicht der Stadt zusammen. Bürgermeister Jörg Muth zeigt sich ebenso erfreut über das Gespräch: „Dass wir in einer so angenehmen und konstruktiven Atmosphäre miteinander in den Dialog treten konnten, hat maßgeblich zur nun erzielten Einigung beigetragen.“

Diese sehe vor, dass die Ortsgruppen des DLRG-Bezirks Main-Kinzig ab dem Jahr 2020 an den Wochenenden den Wachdienst am Strandbad Kinzigsee übernehmen werden.

„Leider ist es uns nicht möglich, bereits zur Badesaison 2019 voll in den laufenden Betrieb einzusteigen.“, erklärt Christoph Loscher und führt weiter aus: „Nachdem wir uns intern abschließend abgestimmt haben, hat sich gezeigt, dass bei vielen Ortsgruppen bereits Verpflichtungen zur Durchführung von Wochenenddiensten bestehen und die Jahresplanungen für das laufende Jahr weitestgehend abgeschlossen waren.“

Zugleich hebt er aber auch noch einmal die Bereitschaft zur Zusammenarbeit hervor: „Gerne stehen wir der Stadt Langenselbold bereits in diesem Jahr zur Verfügung, um eine kurzfristige Verstärkung der Badeaufsicht mit einzelnen Rettungsschwimmern der DLRG oder auch einzelnen Ortsgruppen zu vermitteln.“

„Natürlich wäre ein Einsteigen der DLRG in den Wachdienst bereits in diesem Jahr, nicht zuletzt auch unter Kostengesichtspunkten, erfreulich gewesen. Aber es zeigt uns, dass die DLRG-Verantwortlichen ein hohes Pflichtbewusstsein und einen professionellen Umgang mit der Durchführung der Wachdienste haben, was absolut in unserem Interesse ist. Denn die Sicherheit der Badegäste am Kinzigsee über die gesamte Badesaison hinweg hat oberste Priorität.“, sind sich Bürgermeister Muth und Erster Stadtrat Greuel einig.

Die Stadt werde für die anstehende Saison folgerichtig vornehmlich auf die Kompetenz externer Dienstleister und ihrer Rettungsschwimmer zurückgreifen und prüfen, unter welchen Voraussetzungen einzelne Tage oder Wochenenden über die DLRG mit abgedeckt werden können. „Wenn sich hier Möglichkeiten ergeben, werden wir sie nutzen.“, so der Erste Stadtrat Timo Greuel.

Gemeinsam wolle man dann frühzeitig in die Planungen für die Saison 2020 gehen, damit die Wachdienste an den Wochenenden künftig vollständig über die DLRG abgedeckt werden können. „Wir freuen uns auf eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Aus heutiger Sicht steht dieser nichts im Wege.“, stellen Christoph Loscher und die Rathausspitze abschließend fest.

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