(pm/ea) – Mit 128 Stundenkilometern ist am Mittwoch ein Autofahrer am Seligenstädter Dreieck auf der A 45 erwischt worden – erlaubt sind dort gerade einmal 60 km/h.
Einmal mehr hatten Beamte der Verkehrsinspektion am Autobahnende ihr Messgerät aufgebaut, da es im Kurvenbereich immer wieder zu Unfällen kommt, die nach Einschätzung der Verkehrsexperten auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind. In der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 14.30 Uhr passierten über 3.300 Fahrzeuge die Kontrollstelle, wobei 117 Autofahrer zu schnell unterwegs waren.
Mit einer Beanstandungsquote von 3,5 Prozent zeigten sich die Ordnungshüter zufrieden, was die Verkehrsmoral angeht. Dem eingangs erwähnten Spitzenreiter aus Emmerich am Rhein drohen jetzt allerdings 440 Euro Bußgeld, ein zweimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister. Auch drei weitere Autofahrer waren so schnell unterwegs, dass ihnen ein baldiges Fahrverbot droht.
