(iz/dzb) – Einiges zu tun hatte die Ronneburger Feuerwehr am Samstagvormittag, um in Hüttengesäß einige hundert Meter Fahnbahnbelag farblich von „Regenbogen-schillernd“ in „Tonziegel-rot“ zu verwandeln.
Den Grund dafür hatte ein Auto hinterlassen, das vom Anfang der Bahnhofstraße nahe dem „Bahnhofskreisel“ durch den gesamten Ort bis in die Feldstraße unterwegs war und dabei eine recht deutlich Ölspur hinterlassen hatte. Für die Wehrleute bedeutete dies: Bindemittel drauf und schrubben, was das Zeug hält!
Da sich die rutschige Spur auch durch die scharfe Kurve an der Ecke Bahnhofstraße/Büdinger Straße zog, mussten die Wehrleute dort den regen Verkehr unter Einsatz der Anhalte-Kelle regeln.

Der Verursacher der „Motoröl-Fährte“ steht wohl fest – er hatte zuvor in Büdingen an seinem Auto eine Inspektion machen lassen und es dann abgeholt. Möglicherweise wurde in der Werkstatt bei der Nachschau die Schraube an der Ölwanne nicht fest genug angezogen; bereits im benachbarten Landkreis fanden sich einige verräterische Öltropfen auf der Straße.
Der Halter des fast trockengelaufenen Autos hatte selbst die Polizei von der Sache benachrichtigt, nachdem ihm zuhause die „bunte Bescherung“ auf der Straße aufgefallen war.
Fotos: Ingbert Zacharias
